THE PRICE got paid: Christopher Salmon succeeds in crowdfunding his Neil Gaiman adaption

02. Dezember 2010

Only three weeks ago we spoke with Christopher Salmon about a project that was most likely never to come true. The Utah based filmmaker had been fallen in love with a short story by bestselling authour Neil Gaiman and initially dealt with the idea of turning it into a CG-animated film. With the famous writer’s official approval, Salmon created a demo that received overall great reviews and applause, but with a 20 minute short in mind there was no way of funding it in a traditional way.

Instead of turning things down and forgetting about the whole thing, the filmmaker with an extensive background in video game design and marketing stumbled across Kickstarter, a crowdfunding platform that allows artists of any kind to advertise their projects and ask people to pledge for them. The catch: a project will only be funded if after a certain amount of time the goal of the originally intended budget is achieved. Otherwise not a single penny gets paid. Salmon went all the way and decided to ask for a budget of 150.000 $ – the highest amount ever to be featured on Kickstarter.

„The Price“ quickly created a remarkable buzz. With Gaiman’s constant support and the help of celebrities like Amanda Palmer of The Dresden Dolls and cellist Zoe Keating, Salmon’s project got featured on various websites (just like ours), received praise and encouragement from people all over the world and even lead to an interview with CNN. In the end a stunning (and magical) number of 2001 backers pledged between 10 and 5000 dollars, leading to a final amount of 161.774 USD.

Salmon proved all sceptics wrong. But not only is this a remarkable achievement by the filmmaker himself and the many people who supported him. It is also a historic example for what might become a decisive element of independent movie production in the near future.

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Gerade einmal drei Wochen ist es her, dass wir mit Christopher Salmon über ein Projekt gesprochen haben, um dessen Realisierungschancen es unter normalen Umständen nicht sonderlich gut gestanden hätte. Der Filmemacher hatte sich in eine Kurzgeschichte des amerikanischen Bestsellerautors Neil Gaiman verliebt und unmittelbar mit der Idee gespielt, sie in Form eines CG-Animationfilm zu adaptieren. Mit Gaimans offizieller Unterstützung im Rücken erstellte Salmon ein Demovideo, das allseits auf uneingeschränkte Begeisterung und großen Zuspruch stieß. Doch für einen 20-minütigen Kurzfilm war es um die Möglichkeit traditioneller Finanzierung nicht gut bestellt.

Statt aber den Kopf in den Sand zu stecken oder gar das Projekt gänzlich abzublasen, hielt der Filmemacher mit umfangreichem Hintergrund in Videospieldesign und Marketing die Augen auf und stieß schließlich auf Kickstarter, ein Crowdfunding-Portal, das es Künstlern aller Art und Prägung erlaubt, ihre Projekte zu bewerben und die User um finanzielle Unterstützung zu bitten. Der Haken bei der Sache: Eine Auszahlung findet nur dann statt, wenn das ursprünglich angesetzte Budget zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig eingefahren wurde. Andernfalls gibt es keinen einzigen Cent. Salmon setzte alles auf eine Karte und kalkulierte ein Budget von 150.000 USD – der höchste Betrag, der jemals auf Kickstarter angefragt wurde.

„The Price“ sorgte ziemlich rasch für einen bemerkenswerten Grad an Aufmerksamkeit. Mithilfe von Gaimans beständiger Unterstützung und dem persönlichen Einsatz prominenter Fürsprecher wie Amanda Palmer von den Dresden Dolls oder der Starcellistin Zoe Keating fand sich Salmons Projekt auf zahlreichen Websites wieder (unter anderem auf dieser), erhielt weltweiten Zuspruch und weckte sogar das Interesse von CNN. Am Ende brachte eine erstaunliche (und in gewissem Sinne magische) Zahl von 2001 Unterstützern mit Anteilen von 10 bis 5000 Dollar eine Summe von ganzen 161.774 USD zusammen.

Salmon hat alle Skeptiker zum Schweigen gebracht. Doch ist dies nicht nur ein bemerkenswerter Erfolg des Filmemachers und der vielen Leute, die ihn auf unterschiedliche Weise unterstützt haben. Es ist auch ein geradezu historisches Beispiel für das Funktionieren einer neuen Finanzierungsform, die für die Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit eine entscheidende Rolle bei der Produktion von Filmprojekten aus dem Independent-Sektor spielen wird.

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