Mit ‘James Franco’ getaggte Artikel

11.22.63 | Killing Oswald: Mini-Serie nach Stephen King

Montag, 28. November 2016

11.22.63

Der allgemeine Serienboom und der damit einhergehende Relevanzwandel weg vom Kino und hin zum heimischen TV (als Überbegriff für alle erdenklichen Endgeräte, mit denen sich streamen und klassisch fernsehen lässt) raubt dem Zuschauer vor allem eine Menge Zeit. Staffel für Staffel fordern die angesagtesten Blockbuster aus dem Hause Netflix, AMC, HBO, Amazon (Liste beliebig erweiterbar) uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Denn wer zwischendurch mal pausiert, ist raus. Ein Grund mehr, die Tugenden der Mini-Serie wiederzuentdecken, die sich problemlos in einer Nacht konsumieren lässt und dann aber auch auserzählt ist. Für die Adaption von Stephen Kings voluminösem Zeitreiseroman „11.22.63 [dt. Der Anschlag]“ schien sie dem umtriebigen J.J. Abrams genau das passende Format zu sein.

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11/22/63: Fünf Herausforderungen für die Stephen-King-Adaption von J.J. Abrams

Samstag, 05. September 2015

11/22/63 | James Franco, Stephen King, J.J. Abrams

Als Stephen King auf seinem Twitter-Account das erste Foto vom Set veröffentlichte, zeigten sich die drei Hauptbeteiligten – er selbst, Schauspieler James Franco und Produzent J.J. Abrams – bestens gelaunt. Dabei stand die Verfilmung seines Opus Magnum „11/22/63“ (hierzulande unter dem nüchtern-belanglosen Titel „Der Anschlag“ veröffentlicht) über einen Zeitreisenden, der die Ermordung John F. Kennedys verhindern will, zunächst unter keinem guten Stern. Jonathan Demme hatte sich die Rechte gesichert, stieg aber kurz darauf wegen kreativer Differenzen wieder aus. Leser des Buches konnten diese Entwicklung nur begrüßen.

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Palo Alto | Filmkritik

Donnerstag, 02. Juli 2015

Palo Alto

Der Name Coppola hat immer noch Klang. Während New-Hollywood-Legende Francis Ford Coppola in den letzten Jahren als Regisseur etwas kürzertrat, hat sich vor allem seine Tochter Sofia mit feinfühligen, präzise inszenierten Dramen als eigenständige Stimme etabliert. An ihre Seite trat 2013 Gia Coppola, die Enkelin des Kino-Altmeisters, die eine Sammlung von Kurzgeschichten aus der Feder von Kreativ-Tausendsassa James Franco für ihr Regiedebüt adaptierte. „Palo Alto“ feierte seine Premiere auf dem Telluride Film Festival und war im Herbst 2013 auch in Venedig zu sehen: Ein Teenager-Film, der sich wohltuend von anderen Genre-Vertretern abhebt – schon allein dadurch, dass er keine gradlinige, plotzentrierte Geschichte erzählt.

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James Franco goes Reservoir Dogs

Donnerstag, 25. September 2014

James Franco

Wir hier bei screen/read sind echte Fans von James Franco, Hollywoods einzig wahrem Renaissance Man: Schauspieler, Filmemacher, Künstler, Autor, Kolumnist oder wonach ihm sonst gerade der Sinn stehen mag. Vernichtende Kritiken für eine Ausstellung? Egal. Verschwundene homoerotische Sexszenen aus William Friedkins „Cruising“ nachdrehen? Klar. Bei Franco gehen alberne Brausewerbung und ein inzestuöses Kunstprojekt mit Paul McCarthy problemlos Hand in Hand. Kürzlich stand er für die AOL-Webserie „Making a Scene“ vor der Kamera, in der Filmklassiker parodiert werden oder als ironisches Mashup aufeinandertreffen.

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SPRING BREAKERS | Filmkritik

Freitag, 30. August 2013

Spring Breakers

Was auch immer man von diesem Film im Vorhinein erwarten mag, am Ende ist er vermutlich genau das Gegenteil. Die Vorstellung der ehemaligen Disney-Kinderstars Vanessa Hudgens und Selene Gomez als enthemmte Twens in sparsamer Strandbekleidung spricht zwar eine deutliche Sprache, doch all das, was sich da angesichts der exzessiv erwachsen gewordenen Mileys und Lindsays dieser Welt im Hinterkopf des Zuschauers abspielen muss, liefert „Spring Breakers“ gerade nicht.

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Planet der Affen: Prevolution | Filmkritik

Samstag, 13. August 2011

Planet der Affen: Prevolution

Im Zeitalter der Remakes und Reboots war es nie eine Frage, ob, sondern lediglich wann man sich erneut an das bis heute beliebte und erfolgreiche Franchise um mutierte Affen und den Untergang der menschlichen Zivilisation herantrauen würde. Geduldig wird man die technische Entwicklung beobachtet haben, mit der sich glaubwürdige Primatencharaktere auf die Leinwand bringen lassen würden, ohne dass der finanzielle Aufwand gänzlich aus dem Ruder läuft. Das Warten hat sich gelohnt, denn mit einem geschätzten Budget von unter 100.000 USD ist „Planet der Affen: Prevolution“ für Blockbuster-Verhältnisse vergleichsweise moderat ausgefallen, und das bei einem Maximum an Effektivität. Denn realistischere und nuanciertere CG-Charaktere hat es zuvor nicht zu sehen gegeben. Dass Hauptdarsteller Andy Serkis daran entscheidenden Anteil trägt, macht die Sache umso bemerkenswerter.

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