Mit ‘J.J. Abrams’ getaggte Artikel

11.22.63 | Killing Oswald: Mini-Serie nach Stephen King

Montag, 28. November 2016

11.22.63

Der allgemeine Serienboom und der damit einhergehende Relevanzwandel weg vom Kino und hin zum heimischen TV (als Überbegriff für alle erdenklichen Endgeräte, mit denen sich streamen und klassisch fernsehen lässt) raubt dem Zuschauer vor allem eine Menge Zeit. Staffel für Staffel fordern die angesagtesten Blockbuster aus dem Hause Netflix, AMC, HBO, Amazon (Liste beliebig erweiterbar) uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Denn wer zwischendurch mal pausiert, ist raus. Ein Grund mehr, die Tugenden der Mini-Serie wiederzuentdecken, die sich problemlos in einer Nacht konsumieren lässt und dann aber auch auserzählt ist. Für die Adaption von Stephen Kings voluminösem Zeitreiseroman „11.22.63 [dt. Der Anschlag]“ schien sie dem umtriebigen J.J. Abrams genau das passende Format zu sein.

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Star Trek: Beyond | Filmkritik: Public Enemy in Outer Space

Sonntag, 31. Juli 2016

Star Trek: Beyond

Bei James T. Kirk ist die Luft raus. Unendliche Weiten zu erforschen ist Sisyphusarbeit, ein Ende nicht abzusehen (wegen unendlich). Kurz vor seinem Geburtstag brütet der Captain der USS Enterprise eine handfeste Midlife-Crisis aus. Sogar über einen Wechsel in den Innendienst denkt er nach! Dramaturgisch hilft da nur noch eine übelgelaunte Wende des Schicksals, hier in Form eines havarierten Raumschiffs, das geborgen werden muss, weil es noch Überlebende gibt. Flugs erweist sich die vermeintliche Routinemission jedoch als gemeiner Trick eines bis dato unbekannten Schurken, der Kirk & Crew unter heftigen Beschuss nimmt und auf einem fremden Planeten in alle Winde zerstreut. Ruhestand ausgesetzt.

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Star Wars: Das Erwachen der Macht | Filmkritik: Family Affairs

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Star Wars: Das Erwachen der Macht

Nur wenige Minuten, nachdem der ikonische Prolog trapezförmig in den Tiefen des Weltraums verschwunden ist und vom rätselhaften Verschwinden Luke Skywalkers, des letzten aller Jedi, und dem phönixartigen Aufstieg der „First Order“ aus der Asche des Imperiums berichtet hat, fällt der Film bereits mit der Tür ins Haus: Oberschurke Kylo Renn ist (glaubt man Max von Sydow in einem Kurzauftritt als Obi-Wan-Lookalike) aufgrund familiär-freudianischer Disposition mit neuem Namen zur dunklen Seite der Macht gewechselt – und schon möchte man das Kino eigentlich wieder verlassen. Eine weitere Anakin-Psychose als Grundmotivation für einen Sternenkrieg? Ernsthaft?

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11/22/63: Fünf Herausforderungen für die Stephen-King-Adaption von J.J. Abrams

Samstag, 05. September 2015

11/22/63 | James Franco, Stephen King, J.J. Abrams

Als Stephen King auf seinem Twitter-Account das erste Foto vom Set veröffentlichte, zeigten sich die drei Hauptbeteiligten – er selbst, Schauspieler James Franco und Produzent J.J. Abrams – bestens gelaunt. Dabei stand die Verfilmung seines Opus Magnum „11/22/63“ (hierzulande unter dem nüchtern-belanglosen Titel „Der Anschlag“ veröffentlicht) über einen Zeitreisenden, der die Ermordung John F. Kennedys verhindern will, zunächst unter keinem guten Stern. Jonathan Demme hatte sich die Rechte gesichert, stieg aber kurz darauf wegen kreativer Differenzen wieder aus. Leser des Buches konnten diese Entwicklung nur begrüßen.

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Revolution, Science Fiction und das Ende aller Technologie | Warum eine neue Serie von J.J. Abrams ein Paradoxon provoziert

Dienstag, 04. November 2014

Revolution

Science Fiction kennt eine bemerkenswerte Tradition, apokalyptische Zukunftsszenarien zu entwerfen, die durch das Fehlen von Technologie glänzen. Jüngster Fall ist die von J.J. Abrams produzierte Serie „Revolution“ mit Billy Burke („Drive Angry“) und Elizabeth Mitchell („Lost“). Warum aber sollte ein Genre, das schon vom Namen her eigentlich darauf ausgerichtet ist, Technologie zu erforschen oder oftmals gar zu feiern, freiwillig auf eben diese verzichten?

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