Spielberg goes ROBOPOCALYPSE

23. Oktober 2010

In einem offiziellen Statement sorgte DreamWorks gestern für einige Überraschung. Monatelang war darüber spekuliert worden, ob Steven Spielberg sich für eine vielversprechende Neuerwerbung seines eigenen Studios auch auf den Regiestuhl setzen würde. Die Frage ist nun nicht mehr offen: Er wird es. „Robopocalypse“, ein SciFi-Roman, dessen Verfilmungsrechte man bereits im November 2009 eingekauft hatte, wird vom Meister selbst auf die Leinwand gebracht. Die Dreharbeiten sind für Januar 2012 angesetzt.

Der Witz dabei: Die Vorlage von Daniel H. Wilson erscheint erst im Juni 2011. Bei Doubleday, dem verantwortlichen Verlag, hat man also offenbar ganze Arbeit geleistet. Vorbestellen lässt sich das Buch jedenfalls bereits, und angesichts der aktuellen Entwicklung wird man bei der amerikanischen Bertelsmann-Tochter mit exzellenten Verkaufszahlen rechnen können.

Der Roman entwirft ein Zukunftsszenario, in dem die Menschheit nach einem Aufstand der Maschinen ums Überleben kämpft, und somit offenbar alle Zeitreisen der „Terminator“-Reihe umsonst waren. Autor Wilson gibt sich auf seiner Homepage ziemlich überrascht über den Deal und wird vermutlich schon einmal die Farbe seiner Kreditkarte wechseln können.

Doch noch ein weiterer Name lässt bei diesem Projekt aufhorchen. Drew Goddard, Autor von „Cloverfield“ und zahlreicher Folgen von „Lost“, „Alias“, „Buffy“ und „Angel“, hat die Adaption übernommen. Derzeit stellt er zusammen mit Joss Whedon gerade sein Regiedebüt „Cabin in the Woods“ fertig, dessen Kinopremiere für 2011 angekündigt ist.

Daniel H. Wilson: Robopocalypse | Doubleday

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