Hollywood Babylon: Für Harvey Weinsteins stille Mitwisser ist Rose McGowan der ultimative Alptraum

14. Oktober 2017

Rose McGowan

[Lesedauer: ca. 11:30 Minuten]

In „Planet Terror“, jenem albernen Versuch, mit einem Millionenbudget im Rücken dem Billigkino der 70er Jahre Tribut zu zollen, übernahm Mitinitiator Quentin Tarantino unter der Regie seines Lieblingskollaborateurs Robert Rodriguez einen besonders unrühmlichen Part. In den Credits schlicht als „Rapist#1“ gelistet, zwingt er die Protagonistin mit vorgehaltener Waffe erst zum Tanz und lässt dann die Hosen runter, um seinem Rollennamen gerecht zu werden. Bevor es jedoch dazu kommen kann, ätzt ihm ein Zombievirus die Genitalien weg. Gerechte Strafe für den Vergewaltiger? So sehen es die Herren QT und RR in ihren Filmen gern. Im echten Leben hingegen haben sie sich offenbar die Karriere von einem solchen aufbauen und bis zum heutigen Tage fördern lassen. Eines seiner Opfer heißt Rose McGowan.

Doch der Reihe nach: Harvey Weinstein, einer von Hollywoods mächtigsten Playern, soll über Jahrzehnte hinweg unzählige Frauen sexuell belästigt, zu sexuellen Handlungen gezwungen und unter Einsatz seines massigen Körpers reihenweise vergewaltigt haben. Mit Drohszenarien habe er ihr Schweigen erzwungen und zynisch bisweilen noch eine Handvoll Dollar hinterhergeschoben. Während dieser Beitrag online geht, überschlagen sich weitere Enthüllungen und ein Ende ist vorerst wohl nicht abzusehen. Das ist gut so, denn jedes weitere Detail, das öffentlich wird, jeder weitere Übergriff, der ans Tageslicht kommt, trägt dazu bei, dass sich der eine oder andere Weinstein dieses Planeten ein bisschen weniger unantastbar fühlt und sein Handeln vielleicht lieber noch einmal überdenkt.

Zugleich droht die Angelegenheit aber erschreckenderweise auch bereits zu verwässern, denn nicht jeder, der jetzt an die Öffentlichkeit tritt, hat auch wirklich etwas zu sagen. Heidi Klum etwa, die sich gerne zusammen mit dem Produzenten ihrer Show „Project Runway“ hat fotografieren lassen (ein dankbares Küsschen auf die Wange gehört dazu), schwadroniert gerade erst in einem glatt gebügelten Presse-Statement ein paar Allgemeinplätze über das Phänomen mächtiger Männer daher, die ihre Position ausnutzen, und dass man naiv wäre, wenn man glaubt, so etwas gäbe es nur in Hollywood. Man werde wohl kaum eine Frau finden, die nicht schon einmal die Erfahrung gemacht hätte, sich von einem Mann eingeschüchtert oder bedroht zu fühlen – sie selbst eingeschlossen [1].

Von der Grammatik abgesehen, die den Frauen hier indirekt mindestens einen Anteil der Schuld zuschiebt (Klum spricht nicht von Tätern, die aktiv bedrohen, sondern von Opfern, die das zunächst einmal nur so empfinden), ist die Spanne zwischen dem Gefühl einer Einschüchterung und einer faktischen Vergewaltigung von geradezu kosmischem Ausmaß. Dass hier auf einen fahrenden Zug aufgesprungen wird, um möglicherweise ein bisschen Eigen-PR zu generieren und zugleich alle Fragen darüber abzublocken, wie man dazu stehe, dass HW einem über Jahre hinweg die eigene Karriere mitfinanziert hat, ist eine mittlere Katastrophe. Zugleich entzieht man sich so der noch viel delikateren Problematik möglicher Mitwisserschaft. Denn wer so redet, kann nichts gewusst haben. Das jedenfalls will da mitschwingen.

Meister dieser Strategie sind aber weniger die Frauen, die mit Weinstein zusammengearbeitet haben, als vielmehr die Männer Hollywoods. Nach Erscheinen des Enthüllungsberichts in der New York Times vom 5. Oktober [2] gingen mehrere Tage ins Land, bis sich die ersten namhaften männlichen Celebrities mit Statements an die Öffentlichkeit trauten, und das auch nur unter Druck (eine der wenigen rühmlichen Ausnahmen: Seth Rogen). Der britische „Guardian“ hatte frühzeitig 20 hochrangige Schauspieler und Regisseure aus Weinsteins Umfeld kontaktiert, doch keiner antwortete – unter ihnen so illustre Namen wie Ben Affleck, Matt Damon, Colin Firth, Bradley Cooper, Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Russell Crowe, Ewan McGregor, Michael Moore, Rob Marshall, Martin Scorsese, Quentin Tarantino [3]. Erst am 10. Oktober trudelten die ersten Reaktionen ein. Man hatte sich also vermutlich genug Zeit gelassen, um die Lage zu sondieren und die genauen Formulierungen mit dem eigenen Beraterstab fein säuberlich abzustimmen. Mit Ausnahme von George Clooney fassten sich die meisten auffällig kurz und drückten vor allem denjenigen Frauen ihre Bewunderung aus, die ihr Schweigen gebrochen hatten (richtig so, denn Solidarität zeigen macht sich immer gut und entlässt einen optimal aus der Verantwortung). Doch nicht alle hatten damit bereits ihren Kopf aus der Schlinge gezogen. Insbesondere Ben Affleck hätte möglicherweise besser geschwiegen – doch dazu später.

Es war unter anderem Ashley Judd, die der Times das ermöglichte, was Journalisten und Redaktionen landesweit teils über drei Jahrzehnte hinweg versucht hatten: die überall schwelenden Gerüchte um Weinsteins Casting-Praxis mit Fakten und Zeugenberichten zu untermauern (mittlerweile wurden zudem Tonaufnahmen geleakt). Die Schauspielerin war im Jahr 1997 eigenen Aussagen gemäß von dem damals bereits höchst einflussreichen Produzenten auf sein Hotelzimmer gelockt und dort zu sexuellen Handlungen animiert worden. „Frauen untereinander sprechen schon eine sehr lange über Harvey“, wird sie zitiert, „und die Zeit ist längst überfällig, dass dieses Gespräch auch öffentlich geführt wird.“ Das hätte man allerdings schon früher haben können, denn die Einladung dazu gab es bereits heute vor genau einem Jahr, am 14. Oktober 2016, für jeden sichtbar zu lesen. Auf Twitter.

„Because my ex sold our movie to my rapist for distribution“, schrieb Rose McGowan dort, versehen mit dem Hashtag #WhyWomenDontReport [4]. 11 Worte, die nur für Außenstehende kryptisch sind. Wer sie decodieren kann, bleibt entsetzt zurück. Der Film ist „Planet Terror“, der Ex Robert Rodriguez und der Vergewaltiger Harvey Weinstein, eine andere Konstellation gibt es in McGowans gesamter Karriere nicht. Sie hat es einfach gesagt, unerschrocken mit der Welt geteilt (rund 800.000 Follower) und danach nicht weiter erklärt. Wozu auch? Jeder, der wollte, konnte nachvollziehen, welch unerhörte Anschuldigung sie hier gerade öffentlich gemacht hatte. „It’s time for some goddamned honesty“, hatte sie dem Tweet vorangestellt. Wer allerdings einen Aufschrei in den Medien erwartete, sah sich enttäuscht. Ein Beitrag auf Vulture [5], ein paar kleinere Blogs, alle ohne weitere Benennung der beiden Antagonisten dieses Tweets. Zu sehr war man damals, in der Hochphase des Präsidentschaftswahlkampfs, mit Anschuldigungen sexueller Belästigung gegen Donald Trump beschäftigt. Das jedenfalls wäre die einfache Erklärung.

Die weniger bequeme Variante: Es interessierte niemanden. Eine Schauspielerin, die angeblich von ihrem Produzenten vergewaltigt wurde, nun ja, zur Kenntnis genommen und abgehakt (wer weiß schließlich schon, was da wirklich dran ist). Und genau diese Haltung bestätigt den Hashtag: #WhyWomenDontReport. Vor wenigen Tagen, am 12. Oktober, demonstrierte McGowan das Problem anhand einer öffentlichen Auseinandersetzung mit Amazon-Vorstand Jeff Bezos (der sich allerdings in Schweigen hüllte und schon auf einen früheren Tweet vom 10. Oktober nicht reagiert hatte). Im Zuge des Verkaufs eines Serienkonzeptes an den Produktionsarm des Konzerns habe sie dessen Programmchef Roy Price (Name bleibt ungenannt) bekniet, nicht mit ihrem Vergewaltiger zusammenzuarbeiten, doch Price habe lediglich eine Reaktion gekannt: Die Vorwürfe seien nicht bewiesen und McGowans Serie wurde gecancelt. „I am calling on you to stop funding rapists, alleged pedos and sexual harassers“, beendete sie ihren offenen Twitter-Brief an Bezos [6]. Noch am selben Tag wurde Price wegen des Vorwurfs sexueller Belästigung suspendiert. Die zukünftige Zusammenarbeit mit der Weinstein Company, so ein offizielles Statemant von Amazon, unterziehe man einer Prüfung.

Doch Price ist nicht der erste, den McGowan mithilfe öffentlicher Konfrontation in Bedrängnis bringt. Mit Veröffentlichung des Times-Artikels sind Dämme gebrochen, die zwei Jahrzehnte lang unter dem immensen Druck erzwungenen Schweigens standen. Weinstein soll die Schauspielerin nach dem Übergriff auf dem Sundance Festival 1997 vertraglich dazu verpflichtet haben, nicht über den Vorfall zu sprechen – eine Praxis, die er nach heutigem Wissensstand x-fach praktiziert hat. Die damit verbundenen Zahlungen, so McGowan per Tweet am 9. Oktober, stammten aus extra dafür angelegten Schwarzgeldkassen [7]. Der Umkehrschluss, den sie damit impliziert: Der gesamte Vorstand der Weinstein Company muss von den Vorgängen gewusst haben, namentlich Robert (Bob) Weinstein, Lance Maerov, Richard Koenigsberg, Tarak Ben Ammar, David Glasser. Eine Petition, die den Rücktritt aller Beteiligten fordert, hat McGowan unter dem Titel „Dissolve the Board“ ins Leben gerufen (aktueller Stand: rund 18.400 Unterschriften) [8].

Einen direkten Angriff auf Weinsteins Bruder hat Twitter dazu veranlasst, McGowans Account für 12 Stunden zu sperren. Nachdem sie eine ihr anonym zugespielte Einladung an Lindsay Lohan veröffentlicht hatte, in der diese von Bob Weinstein zum Casting in ein Hotel eingeladen wurde (die inzwischen vielfach bezeugte Vorgehensweise, um Schauspielerinnen sexuell in die Ecke zu drängen), bekam sie die offizielle Nachricht, Twitter-Regeln verletzt zu haben – was sie dann für jeden sichtbar auf Instagram postete [9]. Grund, so das Netzwerk in einer späteren Erklärung, sei eine private Telefonnummer im Screenshot der online gestellten Nachricht gewesen. Abgesehen von der Tatsache, dass die Nummer eine geschäftliche war, ist McGowans Account also offenbar unter genauer Beobachtung.

Das muss niemanden wundern, denn die Zeichen sprechen nicht dafür, dass sie irgendjemanden aus Weinsteins Umfeld einfach so davonkommen lassen will. Dazu gehören neben den Ignoranten (wie Price) und den Komplizen (wie sein Bruder) nicht zuletzt auch die stummen Mitwisser. Nachdem Ben Affleck ein weichgespültes Statement auf Facebook veröffentlicht hatte, in dem er keinen Zweifel daran ließ, nichts von den Vorwürfen gegenüber Weinstein gewusst zu haben [10], platzte McGowan, die Affleck und seinen Bruder Casey (sieht sich ebenfalls mit Vorwürfen sexueller Nötigung konfrontiert) bereits zuvor attackiert hatte, endgültig der Kragen. „Goddamnit! I told him to stop doing that“, soll er ihr gegenüber geäußert haben, nachdem sie ihm von ihrer Vergewaltigung erzählt hatte, offenbar im Umfeld einer Pressekonferenz für den gemeinsamen Film „Phantoms“ von 1998, den Weinstein produziert hatte. McGowan tweetete die zugehörige Nachricht am 10. Oktober, wenige Stunden nach Afflecks Facebook-Post [11].

Wer mit Weinstein zu tun hatte, um sein Verhalten wusste (das übrigens sogar als Klausel in seinem Vertrag vorkommen soll [12]), bisher aber geschwiegen hat oder seinen Kopf sonstwie versucht aus der Schlinge zu ziehen, darf also mit einigem Recht auch zukünftig schlaflose Nächte erwarten können, denn McGowan hat zuviel Insiderwissen und die nötige Entschlossenheit, hier niemanden davonkommen zu lassen. Von der Schauspielerei hat sie sich weitestgehend zurückgezogen, arbeitet nun hinter der Kamera (sehr sehenswert ist ihr Kurzfilm „Dawn“) und betätigt sich als Aktivistin für Frauenrechte. Schon seit einer Weile ist für den kommenden Februar ihre Biographie „Brave“ angekündigt, die jetzt möglicherweise ein paar Updates bekommen könnte.

Doch kommen wir zum Anfang zurück. Auf unsere offene Frage vom 9. Oktober, warum so viele Männer aus Weinsteins Umfeld bislang schweigen, wobei wir ausdrücklich Tarantino und Rodriguez benannten, gab McGowan eine ebenso schlichte wie ernüchternde Antwort: „they are weak and scared.“ [13] Schwach und verängstigt, jene Männer, die sich in ihren Filmen immer auf die Seite ihrer weiblichen Figuren geschlagen haben? Die gerne mal eine Vergewaltigung in ihre Geschichten eingebunden und diese dann brutal bestraft haben („Pulp Fiction“, „Kill Bill“, „Sin City“, „The Hateful Eight“)? Die sich mit ihrem Mentor Harvey Weinstein als verschworene Gemeinschaft gegen das etablierte Hollywood verstanden wissen wollten? Genau diese Männer. Inzwischen haben sich beide geäußert und dabei nicht besonders gut aussehen. Tarantino hat sich (über eine ganze Woche später) zunächst auf ein kurzes Statement beschränkt und dies dann auch noch nicht einmal selber veröffentlicht [14]: Er sei todunglücklich angesichts der Enthüllungen über Weinstein, mit dem ihn eine 25-jährige Freundschaft verbinde, und bräuche noch ein paar Tage, um seine Gefühle zu verarbeiten. Erst dann werde er mehr sagen. – Oder in anderen Worten: Der Fall ist so heikel, dass seine Berater noch eine Weile brauchen, ihm die richtigen Aussagen zurechtzubiegen [Nachtrag vom 21.10.2017: Inzwischen hat sich Tarantino ausführlicher geäußert. Unsere Anmerkungen dazu hier].

Ein noch schlechteres Bild allerdings hinterlässt Rodriguez. Am 6. Oktober gab er via Deadline folgende Stellungnahme heraus: „Ich empfinde Harvey Weinsteins Verhalten als abstoßend, sowohl das, was er tat, als auch die Art, wie er seine Spuren verwischte, und ich frage mich, wie viele aufgrund persönlicher und juristischer Einschüchterung nicht an die Öffentlichkeit treten und ihre Geschichte erzählen können. Sein abstoßendes Verhalten war Machtmissbrauch. Glücklicherweise lernt er jetzt, was wahre Macht ist.“ [15] Gerade der letzte Satz klingt ganz nach Rodriguez und seinen filmischen Rachefantasien. Dazu muss man festhalten: Weinstein lernt erst einmal gar nichts kennen. Ja, er ist aus der eigenen Firma raus, ja, seine Frau hat sich von ihm getrennt. Aber er sitzt weiter auf seinen Millionen, lässt es sich in einem schicken Sanatorium gut gehen und verbringt den Rest seines Lebens vielleicht in einem Luxus-Alterssitz auf der Karibik (dazu dieser sehr treffende Beitrag aus dem Guardian: [16]). Ob sein Verhalten jemals rechtliche Folgen nach sich zieht, steht noch in den Sternen.

Doch das nur als Anmerkung zu Rodriguez’ kindischer Weltsicht. Viel relevanter muss der Umstand erscheinen, dass sein Statement bislang aller Wahrscheinlichkeit nach das verlogenste von allen ist. Bemerkenswert: Dass er nichts von Weinsteins Verhalten gewusst habe, bleibt in seiner Aussage unmissverständlich außen vor. Hätte er das behauptet, wäre es ihm vermutlich wie Affleck ergangen, denn Rodriguez, wie erinnern uns, war zur Zeit von „Planet Terror“ mit McGowan liiert. Kaum vorstellbar also, dass er nichts gewusst hat. Und selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass dem doch so war, hätten ihm spätestens anlässlich ihres Tweets von vergangenem Jahr die Augen aufgehen müssen. Jedenfalls hat er auch nach 2007 munter mit Weinstein an zwei weiteren Filmen zusammengearbeitet („Spy Kids 3“ und „Sin City“). [Zusatz vom 28.10.2017: Zwischenzeitlich hat sich Rodriguez erneut geäußert; unser Beitrag dazu hier]

„My ex sold our movie to my rapist for distribution“, diesen Satz sollte er sich jeden Tag vor Augen führen. Eine schlimmere Form des Verrates ist kaum denkbar. Rodriguez wird so zum Inbegriff des stillen Mitwissers und Profiteurs. Es gibt ein Foto aus dieser Zeit, das Rose eingekeilt zwischen ihnen zeigt, beides große Männer, deutlich größer als sie, einer ein echter Koloss, beide zufrieden grinsend, während sie, halb abwesend, sichtbar darum kämpft, die Fassung zu wahren. Links ihr Vergewaltiger, rechts der Mann, mit dem sie das Bett teilt und der mit dem anderen Geschäfte macht. Man muss kein eingefleischter Feminist sein, um sich alleine angesichts der Vorstellung übergeben zu wollen.

Im gleichen zeitlichen Umfeld erscheint auf dem Cover des „Rolling Stone“ ein stark bearbeitetes Foto von McGowan und ihrer Filmpartnerin Rosario Dawson, beide fast vollständig unbekleidet – eine Werbemaßnahme für den gemeinsamen Film von Weinstein, Rodriguez und Tarantino („Grindhouse“ in der längeren Version). Das, so sagt sie rückblickend, war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ihr Rückzug von Hollywood war ein schleichender Prozess, doch die vielfachen Formen, wie Frauen in der dort verobjektiert wurden, vom Magazincover bis zum Hotelzimmer, war für sie nicht mehr ertragbar. Jetzt, mit den Enthüllungen über Weinstein und nach über zwei Jahrzehnten der Erniedrigung, scheint ihre Zeit gekommen zu sein. McGowan ist zum ultimativen Alptraum all derer geworden, die um Weinstein herum gelogen, geschwiegen oder gar fleißig mitgemacht haben. [LZ]

[Ergänzend dazu unsere Beiträge über Quentin Tarantino vom 21. und Robert Rodriguez vom 28. Oktober 2017]

[Abbildungen: Rose McGowan | instagram.com/rosemcgowan]

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