Assassin’s Creed Unity: Rob Zombie erklärt die französische Revolution

27. Juli 2014

Rob Zombie | Assassins Creed Unity

Während noch ausführlich darüber gerätselt werden kann, was sich wohl hinter Rob Zombies nächstem Projekt „31“ verbirgt (außer zwei Konzeptzeichnungen und einem Teaser-Plakat, das einen wenig kinderfreundlichen Clown zeigt, ist bislang nichts bekannt), stellt der Mann hinter rabiaten Genre-Beiträgen wie „The Devil’s Rejects“ und den arg esoterisch anmutenden Reboot-Varianten der „Halloween“-Reihe seine Dienste aktuell dem Computerspielhersteller Ubisoft zur Verfügung und erklärt der Gamer-Generation in einem knapp fünfminütigen Kurzfilm die französische Revolution.

Anlass ist der neueste Aufguss der „Assassin’s Creed“-Reihe, der diesmal vor dem Hintergrund der blutigen Aufstände auf dem Weg zur modernen Demokratie ansetzt. Offenbar hatten die Entwickler jedoch eher eingeschränktes Vertrauen in die historische Bildung ihres Zielpublikums und gaben deshalb vorsichtshalber eine Geschichtsstunde in Form eines wenig zurückhaltenden Motion Comics in Auftrag.

Dem Filemmacher und Musiker zur Seite stand Comic-Künstler Tony Moore („The Walking Dead“), der den zweidimensonalen Look des Clips gestaltete. Zuvor hatten die beiden bereits bei Zombies Comicreihe „Spookshow International“ zusammengearbeitet, in deren Rahmen unter anderem die Vorlage zum 2009 entstandenen Animationsfilm „The Haunted World of El Superbeasto“ erschienen war.

Das Ergebnis lässt nicht unbedingt einen Zombie-typischen Stil erkennen, legt aber großen Wert auf möglichst explizite Gewaltdarstellung. Als kurze Einführung in den historischen Hintergrund sicherlich zielgruppenaffin und merklich unterhaltsamer als „Danton’s Tod“.

Assassins Creed Unity

[Abbildungen: Screencaptures]

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The Walking Dead

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