PACIFIC RIM: Imaginary Forces kreieren End Credits für Guillermo del Toros Roboterfantasie

20. Juli 2013

Pacific Rim

Seit 1996 entwickelt das Kreativstudio Imaginary Forces mit Sitz in Los Angeles und New York Inhalte für die Film-, Game- und Werbeindustrie. Kinogänger kennen vor allem ihre eindrucksvollen Titel- und Creditsequenzen für Hollywood-Blockbuster wie „Terminator Salvation“, „Transformers 3“ oder gerade erst „Pacific Rim“. In einem ausführlichen Interview mit dem Online-Magazin „Art of the Title“ sprachen Kreativdirektor Miguel Lee und Chefanimator Ryan Summers jetzt über ihre Zusammenarbeit mit Guillermo del Toro und erörterten die Entwicklung vom ersten Entwurf bis zu den fertigen Credits. Zu sehen gibt es dabei auch frühe Entwürfe, die einen Eindruck vom Entstehungsprozess erlauben.

Del Toro selbst beschreibt eine entspannte Herangehensweise: „Es ging sehr schnell. Wir gaben ihnen Modelle – von unseren Robotern und Kaiju – und sie kamen mit fünf unterschiedlichen Sequenzen zurück. Eine davon war im Mangastil, eine andere ist diejenige, die es jetzt im Film zu sehen gibt und die wie eine wunderschöne, sexy Maschine aussieht, schwarz mit sehr satten Farben. Wir bearbeiteten sie im Verlauf einer Woche – ich sagte Ihnen, macht das und das heller, weniger hiervon, mehr Spiegelung dort – und innerhalb von zwei Wochen hatten wir die Sequenz.“

Interessanterweise hatten sich Lee und Summers unter anderem an den Main Credits von David Finchers „Verblendung“ orientiert. Del Toro, mit dem Imaginary Forces bereits für „Blade 3“ zusammengearbeitet hatten, gefiel der Look auf Anhieb. Umso reizvoller muss ein Vergleich mit der Arbeit der Kollegen von Blur Studio und Designer Neil Kellerhouse erscheinen, denen Art of the Title Anfang 2012 ebenfalls einen Beitrag widmete.





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