MARIANNE: Deutschlandpremiere auf dem 18. Internationalen Filmfest Oldenburg

20. August 2011

Marianne: Deutschlandpremiere

Mit dem dunklen Independent-Drama „Marianne“ zeigt das diesjährige Internationale Oldenburger Filmfest die Deutschlandpremiere eines der außergewöhnlichsten schwedischen Genre-Beiträge seit „Let the right one in“. Autor und Regisseur Filip Tegstedt hatte sein vollständig selbstfinanziertes Spielfilmdebüt am 2. August beim renommierten FanTasia Filmfest in Montreal vor ausverkauftem Haus uraufgeführt und Zuschauer wie Fachpublikum gleichermaßen aufmerken lassen. Nahezu einstimmig feierte die Kritik den mit Thomas Hedengran und Peter Stormare trotz geringen Budgets prominent besetzten Erstling als großen Wurf und zählt Tegstedt bereits zu den wichtigsten Newcomern des Jahres.

Atmosphärisch dicht, tiefgründig und beunruhigend erzählt der Film eine düstere Geschichte von Schuld, Trauer und nächtlichen Heimsuchungen. Der Vergleich zu Tomas Alfredsons Vampirfantasie von 2008 hat zwar seine Berechtigung, doch „Marianne“ erweist sich als durch und durch eigenständiges Werk, dessen Einflüsse bis zu Bava und Bergman zurückreichen. Oldenburg ist jetzt die erste Gelegenheit, die finstere Melange aus Psychostudie und Schauerroman auf einer hiesigen Leinwand zu sehen. Einen deutschen Verleih gibt es bislang noch nicht, doch das dürfte sich im Anschluss an das Festival rasch ändern.

Das diesjährige Filmfest Oldenburg findet vom 14. bis 18. September statt. Details zu Programm, Tickets und Spielstätten unter www.filmfest-oldenburg.de.

MARIANNE

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[Images: Jämtfilm, AMT Production]

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