John Carpenter steigt mit ASYLUM ins Comic-Business ein

29. Oktober 2011

Asylum

An Halloween gibt es für echte Puristen eigentlich nur einen Horrorklassiker, der als gänzlich unverzichtbar gilt, und das ist und bleibt John Carpenters gleichnamiger Slasher von 1978. Wie zeitlos und unverändert effektiv sein Film heute immer noch ist, belegt gerade der Vergleich zu Rob Zombies durchaus gelungenem, aber wenig erschreckenden 2007er Remake und dessen eigenwilligem Sequel. Dass der Meister selbst aber jemals wieder zur alten Form zurückfinden wird, muss man gerade angesichts seines bislang letzten Films „The Ward“ wohl eher bezweifeln. Zusammen mit seiner Frau Sandy King und Schauspieler Thomas Ian Griffith entwickelte er jetzt eine Horrorcomic-Reihe, die viele Fans auf eine Wende hoffen lässt.

Doch wie groß der Einfluss Carpenters auf das Projekt tatsächlich ist, lässt sich nur spekulieren. Das Skript stammt ausdrücklich von Marvel-Veteran Bruce Jones und nicht von ihm selber, doch im Gespräch mit IFC betont er zugleich auch, dass er keineswegs nur seinen Namen zur Verfügung stellt – eine andernfalls nicht ungewöhnliche Praxis. Wenn er „Asylum“ dieses Wochenende auf der Long Beach Comic and Horror Con persönlich vorstellt, wird es vor allem sein Name sein, der für Aufmerksamkeit sorgt. Ob es der zunächst auf zwölf Bände angelegten Reihe auch verkaufstechnisch hilft, steht noch auf einem anderen Blatt.

Mit der Verfilmung der erfolgreichen „Darkchylde“-Comics von Randy Queens nähert sich Carpenter dem Medium demnächst von anderer Seite an. Wie genau es um das Projekt steht, das derzeit für 2013 angekündigt wird, ist allerdings eher unklar. Testshootings von Peter Jacksons WETA-Studios liegen mittlerweile bereits ein Jahr zurück.

Einen ersten Eindruck von „Asylum“ gibt es online bei Graphicly.

Asylum

[Abbildungen: Graphicly, Storm King Productions]

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