James Franco goes Reservoir Dogs

25. September 2014

James Franco

Wir hier bei screen/read sind echte Fans von James Franco, Hollywoods einzig wahrem Renaissance Man: Schauspieler, Filmemacher, Künstler, Autor, Kolumnist oder wonach ihm sonst gerade der Sinn stehen mag. Vernichtende Kritiken für eine Ausstellung? Egal. Verschwundene homoerotische Sexszenen aus William Friedkins „Cruising“ nachdrehen? Klar. Bei Franco gehen alberne Brausewerbung und ein inzestuöses Kunstprojekt mit Paul McCarthy problemlos Hand in Hand. Kürzlich stand er für die AOL-Webserie „Making a Scene“ vor der Kamera, in der Filmklassiker parodiert werden oder als ironisches Mashup aufeinandertreffen.

In der ersten Folge hätten die per Glücksrad ermittelten Gegensätze kaum größer ausfallen können: Quentin Tarantinos cleverer Erstling „Reservoir Dogs“ trifft auf den ultimativen Datingfilm der 80er. Franco und sein Team haben sich aus beiden Kultklassikern jeweils eine ikonische Szene herausgesucht und den gemeinsamen Nenner gefunden. Ganz nebenbei konnten sie auch gleich noch einen neuen Eintrag in den Kanon unverzichtbarer Filmzitate abliefern: „Nobody cuts Baby’s ear off.“

Die weiteren bisherigen Episoden bieten eine romantische Variante von „The Shining“, ein Aufeinandertreffen von Beetlejuice und Batman (inklusive Christian-Bale-Ausraster), sowie eine Stummfilmversion von „Taxi Driver“.

Dirty Dancing Dogs

[Abbildungen: Screencaptures]

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