Guillermo Del Toro zeigt MAMÁ | Vom Kurzfilm zum Spielfilm

30. Dezember 2012

Mama

Gerade einmal 3 Minuten reichten aus, um die Karriere des Argentiniers Andres Muschetti auf radikale Weise voran zu treiben. Mit seinem 2008er Kurzfilm „Mamá“ hatte er nicht nur die Zuschauer einer Reihe europäischer Festivals überzeugen, sondern auch die Aufmerksamkeit von Guillermo Del Toro auf sich ziehen können. Bereits während seiner Vorbereitungen zum damals noch von ihm betreuten „Hobbit“ hatte der vielbeschäftigte „Hellboy“-Macher dafür gesorgt, dass aus dem unheimlichen 3-Minüter ein abendfüllender Spielfilm werden würde. Immerhin, so Del Toro, gehöre „Mamá“ zum Furchterregendsten, was er jemals gesehen hätte.

Muschetti entwickelte das Drehbuch für die am 18. Januar in den USA startende Schauergeschichte zusammen mit „Luther“-Autor Neil Cross. Ob der mit Jessica Chastain („Taking Shelter“) in der Hauptrolle besetzte Film die panische Intensität des kürzeren Vorgängers reproduzieren kann, wird sich für den deutschen Zuschauer voraussichtlich erst Mitte April herausstellen.

In der Grundidee ähnelt „Mamá“ in der Originalversion übrigens dem nicht weniger erschreckenden Kurzfilm „The Closet“ von Drew Daywalt, der allerdings etwa erst drei Jahre später entstand. Beide lassen sich unten miteinander vergleichen.

Mama

The Closet

Mama | Guillermo Del Toro

[Abbildungen: Toma 78/De Milo (Poster) | Screencaptures]

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