Guillermo del Toro zeigt sich begeistert von Newcomer-Kurzfilm | Hazel Hayes gewinnt House of Horrors Competition

20. Oktober 2014

Dementia | Hazel Hayes

Immer mindestens ein halbes Dutzend Projekte in Arbeit. Seine TV-Serie „The Strain“ geht erfolgreich in die Produktion der zweiten Staffel, sein nächster Film „Crimson Peak“ ist gerade fertig geworden, mit „Silent Hills“ wagt er sich an sein erstes Videospiel und für „Pacific Rim“ hat er mindestens noch zwei Fortsetzungen in Planung. Über zu wenig Arbeit kann Guillermo del Toro also nicht klagen. Zwischendurch hat er zusammen mit YouTube Space mal schnell noch einen Kurzfilm-Wettbewerb betreut und für die sieben Gewinnern einen Workshop abgehalten.

Unter dem Titel „House of Horrors“ waren junge Filmemacher weltweit dazu aufgerufen, in einem der vier YouTube-Studios in London, New York, Los Angeles oder Tokio einen Beitrag zu erstellen, der dem Meister das Fürchten lehrt. Gewonnen hat unter anderem der fünfminütige Kurzfilm „Dementia“ (ohne „13“ versteht sich) der Engländerin Hazel Hayes. Del Toro höchstselbst habe die clevere Gruselmär als „sehr verstörend“ bezeichnet und ihr damit ein echtes Gütesiegel verpasst.

Poes Gedicht „A dream within a dream“ mag hier ebenso Pate gestanden haben wie so manche Zwischenweltfantasie von David Lynch. Weniger narrativ als musikalisch strukturiert, addiert „Dementia“ Traumebene zu Traumebene, durchbricht die vierte Wand und mündet in eine Varante von Lynchs rätselhaften „Rabbits“. Unser Urteil: Sehenswert.

Dementia

[Abbildungen: Screencaptures]

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