Eigentlich sollte „Mute“ nach „Moon“ der zweite Ausflug von Duncan Jones ins Science-Fiction-Genre werden, doch bislang ist das Projekt an der Finanzierung gescheitert. Der britische Filmemacher übernahm stattdessen mit dem Identitätsthriller „Source Code“ eine Auftragsarbeit, die in den USA exzellente Kritiken einfuhr und auch beim Publikum gut ankam. Seine Berlin-Utopie ist aber nicht vergessen und wird nun möglicherweise zunächst in Form einer Graphic Novel erscheinen (ein Konzept, das derzeit auch Darren Aronofsky mit seinem alttestamentarischen Epos „Noah“ verfolgt). Anlässlich eines von Digital Spy initiierten Video-Interviews fragten wir den britischen Filmemacher, der als Kind einige Jahre in der damals noch geteilten Metropole verbracht hat, was Berlin aus seiner Sicht für ein futuristisches Sujet so reizvoll macht.
[Abbildung: Concept Art „Mute“ © Liberty Films]
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