DAEMONIUM: Creature-Dystopia aus Argentinien | Fünfteiler von Pablo Parés

15. Dezember 2011

DAEMONIUM | Pablo Parés

Der Argentinier Pablo Parés ist auf dem internationalen Parkett bislang zwar eher unbekannt, doch in Genre-Kreisen hat er sich mit seinen bereits neun Lang- und rund zwei Dutzend Kurzfilmen längst einen Namen gemacht. Sein Debüt „Plaga Zombie“, das es sogar zur deutschen DVD-Premiere brachte, lieferte er 1997 mit gerade einmal 18 Jahren ab. Zwei Sequels folgten 2001 („Zona Mutante“) und 2011 („Revolución Tóxica“). In seiner Heimat ist Parés mittlerweile einer der wichtigsten Vorreiter einer neuen Welle von Filmen aus dem Umfeld von Fantasy, Horror und Scifi. Jetzt legt er unter dem Titel „Daemonium“ eine fünfteilige Webserie vor, die seinen Status nachdrücklich unterstreicht.

Vollständig unabhängig produziert, bietet die gerade online gestellte erste, knapp 13-minütige Folge erstaunlich hochwertige Optik, vorbildlich choreographierte und montierte Actionsequenzen, sowie fantasiereiche Kreaturen, die durchaus auch Clive Barkers „Hellraiser“-Universum entstammen könnten. Doch „Daemonium“ will mehr sein als bloßes Eye-Candy mit einer Manga-Protagonistin in Schuluniform vor dystopischer Kulisse. Hinter den sorgfältig komponierten Bildern verbirgt sich offenbar ein größer angelegter narrativer Kosmos, der sich Zug um Zug über die einzelnen Episoden hinweg eröffnet. Und da kann selbst ein simples Requisit wie ein bunter Twister Lolly so manche Überraschung bereithalten.

Daemonium

[Abbildungen: Rabbid FX | Studio Patna | Farsa Producciones]



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