Archiv für die Kategorie ‘Filmmusik’

Michael Wandmacher enjoys a challenge | Interview mit dem Komponisten von DRIVE ANGRY und PIRANHA 3D (deutsche Fassung)

Donnerstag, 10. März 2011

Michael Wandmacher

Wer zu denjenigen gehört, die in der gegenwärtigen Filmmusik-Szene unverwechselbare Stimmen vermissen und sich fragen, wo die Talente sind, die den Klang der bewegten Bilder für die nächsten Jahre nachhaltig beeinflussen können, der hat vermutlich noch keine einzige Arbeit von Michael Wandmacher zur Kenntnis genommen. Von den beunruhigenden Streichermustern aus „Piranha 3D“ bis zu den wild kreischenden Gitarren von „Drive Angry“ trägt seine Musik immer entscheidend dazu bei, den jeweiligen Film zu einem audiovisuelles Gesamterlebnis zu machen, das seine Spuren hinterlässt. Jederzeit daran interessiert, auf bislang unversuchte Weise mit Klängen und Stilen zu experimentieren, aber zugleich auch in der Lage, einen klassischen symphonischen Ansatz zu liefern, verfügt Wandmacher über die besten Voraussetzungen, um zu einem der gefragtesten Gegenwartskomponisten in Hollywood zu werden. Mit uns sprach er über seine Arbeitsweise, seine Liebe zu elektronischen Sounds, die musikalische Seite von 3D, Videospiele und darüber, dass man auch lediglich mit einem Eimer, einem Besen und einer Violine anspruchsvoll komponieren kann.

(weiterlesen…)

Michael Wandmacher enjoys a challenge | Interview with the composer of DRIVE ANGRY and PIRANHA (english version)

Sonntag, 06. März 2011

Michael Wandmacher

If you belong to those critics who miss unique voices in today’s filmmusic scene and wonder where the rising talents might be that are able to shape the sound of movies for years to come, then you have probably not heard a single score by Michael Wandmacher so far. From the unsettling string patterns of „Piranha“ to the wildly shrieking guitars of „Drive Angry“, this composer’s music hits the spots that turn a cinematic experience into a visual and aural ride hard to resist. Always willing to experiment with sounds and styles in a way never heard before, but just as much capable of delivering a classic orchestral approach, Wandmacher has all the skills to easily become one of the most sought-after composers in Hollywood. With us he talked about his approach to scoring, his love for electronics, the musical side of 3D, video games and composing with a bucket, a broom and a violin.

(weiterlesen…)

Doug Adams: The Music of THE LORD OF THE RINGS films | Interview (deutsche Fassung)

Mittwoch, 05. Januar 2011

Doug Adams: The Music of The Lord of the Rings films | Interview

Dass ein Buch über eine spezifische Filmmusik auf das Interesse eines breiteren Publikums stößt, ist nicht sonderlich wahrscheinlich. So jedenfalls würde man es vermuten. Aber wie zutreffend diese Annahme in der Vergangenheit auch gewesen ist, so gründlich wurde sie jetzt von einem Beispiel widerlegt, das in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung darstellt. „The Music of the Lord of the Rings Films“, verfasst von Filmmusikjournalist Doug Adams, ist eine beeindruckende Untersuchung von Howard Shores vielgepriesenem Score für Peter Jacksons Tolkien-Trilogie. Vom ersten Tag an arbeitete Adams eng mit dem Komponisten zusammen, traf die Filmemacher, besuchte zahlreiche Aufnahmesessions und stellte Unmengen an Material zusammen. Im Gespräch mit uns berichtet er detailliert über das Zustandekommen des Buches, beschreibt Fanreaktionen, Live-Aufführungen und diskutiert den gegenwärtigen Status von Filmmusik im Allgemeinen.

(weiterlesen…)

Doug Adams: The Music of THE LORD OF THE RINGS films | Interview (english version)

Dienstag, 04. Januar 2011

Doug Adams: The Music of The Lord of the Rings films | Interview

It is not very likely that a book on a classic musical score for a motion picture meets the interest of a broader audience. So one might think. But as true as that assumption has been in the past, it got proven wrong by „The Music of the Lord of the Rings Films“, a stunning examination of Howard Shore’s brilliant scores for the Tolkien trilogy. Written by Chicago based filmmusic journalist Doug Adams, the beautifully designed book is the result of intense research and years of work. Adams worked closely with the composer from day one, met the filmmakers, attended various scoring sessions and compiled tons of material. In our interview he talks in detail about how the book evolved, describes fan reactions, live performances and discusses the current state of filmmusic in general.

(weiterlesen…)

Howard Shore: DER HERR DER RINGE – Münchner Symphoniker spielen gesamte Trilogie live

Samstag, 20. November 2010

Der Herr der Ringe

Gerade erst ist Howard Shore offiziell wieder als Komponist für Peter Jacksons Verfilmung von „The Hobbit“ bestätigt worden, da bekommen bekennende Tolkinianer einen weiteren Grund, vor Begeisterung einen Elfentanz aufzuführen: Zum zweiten Mal wird im April 2011 die gesamte Partitur der „Herr der Ringe“-Filmtrilogie live aufgeführt, und das überraschenderweise in Deutschland. An insgesamt sechs Tagen spielen die Münchner Symphoniker zu Großbildprojektionen der drei Filme Shores vielfach preisgekrönte Musik. Rückwirkend kann einem da einfallen, dass der Komponist beim vergangenen Filmfest München anwesend war und als erster Preisträger den BR-Filmmusikpreis verliehen bekam. Wer hier an Zufälle glaubt, hält vermutlich auch Mittelerde für real.

(weiterlesen…)

Kevin Kliesch: The sound of TANGLED and MRS PEPPERCORN | Interview (deutsche Fassung)

Samstag, 06. November 2010

Disney's Rapunzel (Tangled), orchestriert von Kevin Kliesch

Selten ist ein Soundtrack lediglich das Produkt desjenigen, der ihn komponiert hat. Wer sich mit Filmmusik auskennt, weiß sehr wohl um jene Leute, die dem Orchesterklang den letzten Schliff verpassen oder manchmal sogar erst entwickeln. Über Jahrzehnte hinweg etwa hat sich Jerry Goldsmith auf die Dienste seines Orchestrators Arthur Morton verlassen – und was wäre Danny Elfman ohne Steve Bartek? Einer der angesehensten Orchestratoren, die gegenwärtig in Hollywood arbeiten, ist Kevin Kliesch. Komponisten wie John Powell, Harry Gregson-Williams, John Ottman, James Horner, Ed Shearmur, Christophe Beck und andere mehr verdanken seinem Talent, seinen Fähigkeiten und seiner Liebe zur Filmmusik eine Menge. Aber Kliesch ist auch selber Komponist, und dabei einer, der gerne einmal eine Herausforderung annimmt. In unserem ausführlichen Interview spricht er über seine Arbeit am aktuellen Disney-Film „Rapunzel (Tangled)“, den Prozess der Orchestrierung, gegenwärtige Trends in der Filmmusik und seinen Score für den Fantasy-Kurzfilm „Mrs Peppercorn’s Magical Reading Room“ des britischen Filmemachers Mike Le Han.

(weiterlesen…)

Kevin Kliesch: The sound of TANGLED and MRS PEPPERCORN | Interview (english version)

Freitag, 05. November 2010

Rarely a score is the product of only the person who composed it. Hardcore filmmusic enthusiasts are very aware of the people who add important touches to the orchestra or sometimes even create the whole symphonic sound from scratch. For decades Jerry Goldsmith relied on his orchestrator Arthur Morton, and who would Danny Elfman be without Steve Bartek? One of the most profilic orchestrators working in Hollywood today is Kevin Kliesch. Composers like John Powell, Harry Gregson-Williams, John Ottman, James Horner, Ed Shearmur, Christophe Beck and many others owe a lot to his talent, skills and passionate love for filmmusic. But Kliesch is also a composer himself who enjoys a challenge. In our lengthy interview he talks about his work on Disney’s „Tangled“, the process of orchestration, current trends in filmmusic and his score for Mike Le Han’s highly anticipated fantasy short „Mrs Peppercorn’s Magical Reading Room“.

(weiterlesen…)

Rejected & Resurrected: WOLFMAN-Soundtrack von Danny Elfman

Donnerstag, 18. Februar 2010

Wolfman: Soundtrack von Danny Elfman

Spätromantik statt Elektronik: Nach produktionstechnischem Hin und Her entschloss man sich bei Universal in letzter Minute dazu, die Wiederbelebung des „Wolfman“ nun doch mit Danny Elfmans orchestralem Großangriff auf die Leinwand zu schicken. Zuvor war man nach zahlreichen Nachdrehs und Kürzungen zu dem Schluss gekommen, dass ein temporeicherer, elektroniklastiger Score dem Film besser zu Gesicht stehen würde und vergab den Kompositionsauftrag vorübergehend an Paul Haslinger, dessen Arbeit es nun vermutlich nie zu hören geben wird. Aber auch die jetzt verwendete Partitur ist mit Elfmans ursprünglicher Musik nicht wirklich identisch.

(weiterlesen…)