Archiv für die Kategorie ‘Autoren’

Jack Ketchum / Lucky McKee: BEUTERAUSCH (The Woman) | Buchkritik

Sonntag, 29. Januar 2012

Ob Annie Wilkes das wohl gefallen hätte? Was das Wiederbeleben eigentlich schon tot geglaubter Fantasiegestalten angeht, ist Stephen Kings leicht aus der Bahn geratene Krankenschwester bekanntlich anspruchsvoll. Gegen billige Taschenspielertricks hat sie etwas. Glaubwürdig muss es vonstatten gehen. Ein Fan von Jack Ketchum wäre sie angesichts von Sujet und Wortwahl zwar wohl nie geworden, doch wie er eine Figur seines Romans „Offspring“ (dt. „Beutegier“) behutsam aus dem Reich der Toten zurückholt, ohne dass man sich als Leser dabei über den Tisch gezogen fühlt (oder wie bei David Morrells bekanntester Schöpfung einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wird), damit hätte sie sich möglicherweise anfreunden können.

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Bücher haben keine Moral: Jack Ketchum über THE WOMAN und Gewalt in der Kunst | Interview (deutsche Fassung)

Donnerstag, 26. Januar 2012

Jemandem ein Kompliment machen zu wollen, indem man ihn zum furchterregendsten Mann Amerikas erklärt, mag auf Verwunderung stoßen, doch Stephen King wählte seine Worte mit Bedacht, als er sich vor dem Autor moderner Genre-Klassiker wie „Beutezeit (Off Season)“ oder „Evil (The Girl next Door)“ verbeugte. Jack Ketchum schreibt nicht unbedingt die Art von Büchern, die man seinen Kindern vor dem Zubettgehen vorlesen würde, und selbst für abgebrühte Leser hat der vierfache Preisträger des Bram-Stoker-Awards immer noch einige nervenaufreibende Überraschungen in der Hinterhand. Wie gut seine Geschichten über Barbarei und den moralischen Untergang der bürgerlichen Ordnung auch auf der großen Leinwand funktionieren, bewies gerade erst ein Film, den der Autor zusammen mit Lucky McKee („May”) entwickelt hatte. „The Woman“ traf weltweit auf ein begeistertes Genre-Publikum und ist bereits auf dem besten Weg, nachhaltigen Kultstatus zu erlangen. Selbst die ansonsten eher konservative Academy of Motion Picture Arts & Sciences konnte nicht wegschauen und erwarb kürzlich eine Kopie des Drehbuchs für die hauseigene Sammlung. Jack Ketchum war so freundlich, sich die Zeit für ein Interview zu nehmen und sprach mit uns über den Film und dessen Begleitroman (dt. „Beuterausch“), Zensur, Torture Porn, sein Selbstverständnis als Schriftsteller, zukünftige Adaptionen und einen Trip zu den Galapagos-Inseln.

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No such thing as an immoral book: Jack Ketchum on THE WOMAN and violence in the arts | Interview (english version)

Donnerstag, 26. Januar 2012

Jack Ketchum

You may wonder how being called the scariest guy in America could be considered a compliment, but Stephen King chose his words wisely when honoring the author of modern genre classics like „Off Season“ or „The Girl next Door“. Jack Ketchum does not necessarily write the type of books you would read to your kids at bedtime and even if you think you are fairly hard-boiled, the four time Bram Stoker Award winner will still have a couple of nail-biting surprises in the bag for you. How well his stories of barbary and moral demise in a civilized world are also suited to the big screen was recently proven (again) by a film that Ketchum conceived together with „May“-director Lucky McKee. Embraced and celebrated by genre audiences around the world, „The Woman“ is well on the way to gaining serious cult status, and the Library of the Academy of Motion Picture Arts & Sciences just acquired a copy of the script for their permanent collection. Mr Ketchum was so kind to agree on a little interview and told us about the movie and its accompanying novel, censorship, torture porn, his main goal as a writer and film adaptions in the making.

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PROMETHEUS: Damon Lindelof im ALIEN-Universum

Montag, 16. Januar 2012

Prometheus

Es gibt Schlimmeres im Leben, als ein Drehbuch für Ridley Scott zu schreiben – erst recht, wenn man sich auf dem Boden eines der größten Genre-Klassiker überhaupt bewegt. „Lost“-Mastermind Damon Lindelof musste dafür allerdings wieder ins Reich der Mythen, Mysterien und kosmischen Geheimnisse zurückkehren, das er mit dem Ende der langlebigen Serie um Zeitreisen, Rauchmonster und karibische Eisbären hinter sich gelassen zu haben glaubte. Bedauern will man ihn dafür aber nicht, denn seine Arbeit an „Prometheus“ wird ihm nicht nur ein ansehnliches Honorar eingebracht haben, sondern dürfte auch seinen Status als einen der aktuell gefragtesten Autoren Hollywoods nachhaltig festigen.

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UNDER THE DOME: Romanverfilmung nach Stephen King bekommt Drehbuch von Comic-Autor Brian K. Vaughan

Dienstag, 08. November 2011

Stephen King: Die Arena

Pünktlich zur US-Veröffentlichung von „11/22/63“, dem neuesten Mammutwerk von Stephen King, ist nach über einjährigerem Stillstand endlich wieder ein Lebenszeichen der lang angekündigten Adaption von „Under the Dome (dt. Die Arena)“, dem vorherigen Epos des Meisters, an die Öffentlichkeit gelangt. Anfang 2010 hatte sich der TV-Arm von Steven Spielbergs Produktionsfirma DreamWorks den Roman einverleibt und war mit dem Ziel an die Arbeit gegangen, erst einen Drehbuchautor zu verpflichten, bevor das Projekt an einen Sender geht. Spätestens im August diesen Jahres waren diese Pläne aber obsolet geworden.

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Alejandro Jodorowsky / Moebius: THE INCAL | Trailer von Pascal Blais für fiktive Comic-Verfilmung

Sonntag, 06. November 2011

The Incal

Bis heute können es viele kaum verschmerzen, dass Alejandro Jodorowsky seine Adaption von Frank Herberts „Dune – Der Wüstenplanet“ 1976 mitten in der Vorproduktion aufgeben musste. Das megalomane Projekt, das mit Beteiligung von Jahrhundert-Künstlern wie Salvador Dali, Orson Welles, H. R. Giger, Pink Floyd und Karlheinz Stockhausen schon in der bloßen Vorstellung alle erdenklichen Grenzen sprengte, war seiner Zeit um Jahrzehnte voraus und im Grundsatz unfinanzierbar. Elemente flossen später in Jodorowskys nicht weniger maßlosen Comic-Zyklus „The Incal“ ein, den er zusammen mit dem Illustrator Moebius kreierte. Beide hatten zuvor bereits am Design der „Dune“-Welten miteinander gearbeitet und konnten so bestehende Ideen wieder aufgreifen.

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Darren Aronofsky: Erster Band der Graphic Novel NOÉ in Belgien erschienen

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Noé

Bereits im Februar hatte das Brüsseler Verlagshaus Le Lombard damit begonnen, die Werbetrommel für ein ungewöhnliches Projekt zu rühren: Ein Comic über den biblischen Arche-Erbauer Noah, basierend auf einem bislang unverfilmten Drehbuch des allzeit ambitionierten Filmemachers Darren Aronofsky. Es sollte jedoch weitere acht Monate dauern, bis die als Tetralogie angelegte Graphic Novel auch wirklich das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Am 7. Oktober erschien jetzt der erste Band auf französischer Sprache unter dem Titel „Noé“.

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Clive Barkers Zenobiten im Überblick | Infografik zu den Kreaturen der HELLRAISER-Reihe

Montag, 10. Oktober 2011

Hellraiser: Zenobiten

Nachdem es eine Weile so aussah, als würden Patrick Lussier und Todd Farmer die „Hellraiser“-Serie auf angemessene Weise zurück auf die Leinwand bringen können, scheint ein Reboot derzeit erneut auf Eis zu liegen. Das beauftragte und fertiggestellte Skript des gut eingespielten „Drive Angry“-Teams landete im Archiv und wird von dort vermutlich auch nie wieder hervorgeholt. Zwischenzeitlich hatte Dimension Films mit „Hellraiser: Revelations“ in aller Eile ein Direct-to-DVD-Sequel abdrehen lassen, um die Rechte am Stoff nicht zu verlieren. Das Ergebnis stieß nicht nur bei den Fans auf uneingeschränkte Ablehnung, sondern bewegte auch Autor Clive Barker, der die Serie immerhin einst ins Leben gerufen hatte, zu einer öffentlichen Distanzierung, in der er dem Film jeglichen Bezug zu seiner Person oder Kreativleistung absprach.

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THE ABCs OF DEATH: Ryan Levin and Jack Perez join with T IS FOR TANTRUM

Donnerstag, 29. September 2011

T is for Tantrum

26 letters of the alphabet, 26 surprising ways to die. The idea behind the upcoming anthology „The ABCs of Death“ by Drafthouse Films is simple, smart and caught the attention of some of the most interesting younger horror directors around, among them Banjong Pisanthanakun („Shutter“), Jorge Grau („We are what we are“), Jason Eisner („Hobo with a Shotgun“), Andrew Traucki („Black Water“) and Ti West („House of the Devil“). The letter „T“ though is the subject of a competition that is open for everyone to participate in and vote for. Almost 90 shorts were submitted so far, but only one received instant online praise by no other than veteran filmmaker John Landis and got more than 450 votes on the first day. „T is for Tantrum” was written by Ryan Levin and directed by Jack Perez, successfully reteaming again after their award-winning slasher comedy „Some Guy who kills People”.

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THE ABCs OF DEATH: Ryan Levin and Jack Perez might join with T IS FOR TANTRUM

Samstag, 03. September 2011

T is for Tantrum

A panicky five year old boy loses a baby tooth and all hell breaks loose. The „tragically hilarious chain of events“ that follows might have the chance to become part of the upcoming horror anthology „The ABCs of Death“, currently in production by Drafthouse Films. Consisting of 26 shorts with each chosing a single letter of the alphabet to describe the arrival of the reaper, the project is still looking for one entry. „T is for Tantrum“ could help out. The script is completed, a professional crew lined up and locations are locked in. The only problem: The short is not produced yet. Right now, author Ryan Levin and director Jake Perez try to crowdfund their version of death via Kickstarter.

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11/22/63: Trailer für Stephen Kings Zeitreiseroman | Jonathan Demme sichert sich die Filmrechte

Montag, 15. August 2011

Längst gehören eigens produzierte Filmtrailer zum medial-viralen Vermarktungsgeschäft der Verlage, erst recht, wenn ein namhafter Bestseller-Autor im Spiel ist. Am 8. November erscheint in den USA Stephen Kings neues 1000-seitiges Mammutwerk „11/22/63“, ein Zeitreiseroman, in dem ein einfacher Englischlehrer die Ermordung John F. Kennedys verhindern soll. Die Filmrechte gingen bereits vorab an Clinica Estetico, die Produktionsfirma von Jonathan Demme, der sich zugleich auch Kings Zusage sicherte, als Executive Producer zu fungieren. Das Verlagshaus Hodder & Stoughton, das den Titel in England vertreibt, hat nun vorab den ersten Trailer veröffentlicht, der den Epochenwechsel der Geschichte mit einfachen filmischen Mitteln, aber zugleich auch durchaus effektiv auf den Punkt bringt.

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Ist Ryan Levin SOME GUY WHO KILLS PEOPLE? | Interview mit dem Autor des Films, den John Landis beinahe gemacht hätte (deutsche Fassung)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Some guy who kills people

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Drehbuch geschrieben, dass auf ihrem eigenen preisgekrönten Kurzfilm beruht und wirklich ausgesprochen unorthodox geworden ist. Es handelt von einem Serienkiller, der eigentlich ein netter Kerl ist und am liebsten Comics zeichnet, seiner Tochter, die ihn gerade erst kennen gelernt hat, einem Sheriff, der alles daran setzt, ihn zu überführen, während er ein Verhältnis mit seiner Mutter hat, und einer Liebesgeschichte, die unter keinem guten Stern steht. In Genre-Hinsicht ist vom Slasher über Comedy und Drama bis zum Thriller alles drin, und doch bedingen sich die einzelnen Elemente gegenseitig. Als Sie nun versuchen, einen Regisseur für Ihr Projekt zu begeistern, ist der erste, der nicht nur überhaupt reagiert, sondern auch direkt zusagt, kein Geringerer als John Landis. Wäre das nicht zu schön, um wahr zu sein? Im Fall von TV-Autor Ryan Levin und „Some guy who kills People“ war es das wohl, denn Landis stieg kurz darauf wieder aus und drehte stattdessen „Burke & Hare“. Auch wenn der Film damit eigentlich hätte erledigt sein müssen, erlebte er nach langem Hin und Her im April 2011 auf dem Fantastic Film Fest in Amsterdam doch noch seine Weltpremiere. Ryan Levin sprach mit uns im Detail über den Entwicklungsprozess, seine Arbeit für TV-Serien wie „Scrubs“, die merkwürdigen Wege, die man gehen muss, um einen Verleih zu gewinnen, und wie Barry Bostwick beim Casting vor ihm über den Boden gekrochen ist.

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Is Ryan Levin SOME GUY WHO KILLS PEOPLE? Interview with the author of the film that John Landis almost did (english version)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Imagine this: You wrote a feature script based on your own award-winning short film and it’s really out-of-the-box. It has a serial killer who is actually a nice guy with a sweetheart of a daughter, an unorthodox love interest and a sheriff who is very committed to solving the crime while having an affair with the killer’s mother. Genre-wise it’s a slasher and a comedy and a drama and a thriller and all of them are blending into each other. And as you try to get a director attached the very first person to not only react but also agree to do it is veteran filmmaker John Landis. Wouldn’t that be too good to be true? It obviously was in the case of „Some guy who kills people“ by tv-screenwriter Ryan Levin. Landis went off to do „Burke and Hare“ instead and the project was pretty much dead. However, in April this year the film premiered at Amsterdam’s Fantastic Film Fest and just had it’s sold-out Canadian premiere at the acclaimed FanTasia Festival in Montreal. With us Ryan talked very detailed about the process behind making the film, his work for shows like „Scrubs“, the wondrous ways of selling a movie to distributors and how Barry Bostwick won him over by crawling on the ground.

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Todd Farmer erweitert Welten | Interview mit dem Autor von DRIVE ANGRY, HALLOWEEN 3 und dem HELLRAISER-Reboot (deutsche Fassung)

Montag, 06. Juni 2011

Todd Farmer, Amber Heard | Drive Angry

Während die Welle der Prequels, Sequels und Remakes in Hollywood keine Anzeichen von Ermüdung zeigt, haben eigenständige Filme weiterhin keinen leichten Stand. Ein besonders frappierendes Beispiel für dieses Phänomen bot zuletzt „Drive Angry”, eine originelle Action-Fantasie im Grindhouse-Stil der 70er. Prominent besetzt mit Nicolas Cage, Amber Heard und William Fichtner, fiel die 3D-Produktion an den US-Kinokassen so gnadenlos durch, dass sie schon nach einer Woche nahezu unbemerkt wieder von den Leinwänden verschwand. Für Drehbuchautor Todd Farmer jedoch war der Film eine echte Herzensangelegenheit und die ultimative Form unabhängigen Arbeitens mit umfangreichem Budget. Mit uns sprach er ausführlich über den Film selber, seine Rolle als Autor in Hollywood, die Schattenseiten der Industrie, „Star Wars“, „Hellraiser“, Kinderbücher und die Vorteile von Hängematten.

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Todd Farmer likes to expand a universe | Interview with the author of DRIVE ANGRY, HALLOWEEN 3 and the HELLRAISER reboot (english version)

Freitag, 03. Juni 2011

Interview with Todd Farmer

While the wave of prequels, sequels and remakes in Hollywood shows no sign of waning, original material has a tough time. „Drive Angry”, a brilliantly crafted grindhouse-style action-adventure with an interesting touch of horror-fantasy, has been an example for this. Starring the likes of Nicolas Cage, Amber Heard and William Fichtner, the movie did so poorly at the box office that it went out of theatres almost unnoticed. For author Todd Farmer though, who has been working as a Hollywood writer for more than a decade now, the movie was a true dream project and the closest anyone could ever get to independent filmmaking with a bigger budget at all. In our in-depth interview he talked about the film itself, his approach as a writer, the dark sides of the industry, „Star Wars“,„Hellraiser“, children’s books and sleeping in a hammock.

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Clive Barker kehrt zur HELLRAISER-Serie zurück | Neue Comic-Reihe mit Beteiligung von Larry Wachowski

Samstag, 26. März 2011

Hellraiser

So wie die Nutzer des magischen Würfels die höllischen Kreaturen aus Clive Barkers bekanntester Schöpfung nicht mehr los werden, so scheint der Meister selber auch nach über zwei Jahrzehnten immer noch von Pinhead und seinen Zenobiten heimgesucht zu werden. Für Fans sind die Überreste der langlebigen Horrorfilmserie längst ein Ärgernis, das mit dem kürzlich aus lizenzrechtlichen Gründen quasi über Nacht zurechtgezimmerten Beitrag „Hellraiser Revelations“ (ohne Hauptdarsteller Doug Bradley) einen peinlichen Höhepunkt erreichte. Ein Reboot aus der Feder von Todd Farmer und Patrick Lussier („Drive Angry“) erlaubt hingegen zu hoffen, dass eine Rückkehr zu den Wurzeln ansteht. Bis dahin beteiligt sich der Autor an einer neuen Comicreihe zum Thema.

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MONSTER LOVE: Greg Pak zeigt Concept Art

Mittwoch, 16. Februar 2011

Gerade erst hat Joe Dante das Zustandekommen seines nächsten Projekts offiziell bestätigt, da liefert Autor Greg Pak auch bereits einen ersten visuellen Eindruck. Insgesamt habe „Monster Love“ einen langen Weg hinter sich, berichtet er zudem gegenüber Spinoff Online. Seltsamerweise hätten Monsterfilme immer zu denjenigen Dingen gehört, mit denen er sich wirklich gut auskennt, und so habe er schließlich irgendwann eine Horror-Romanze zwischen Vampiren und Werwölfen geschrieben, die ihm als Debütfilm jedoch merklich zu ambitioniert erschien. Dass Dante sich nun des Stoffs angenommen hat, empfindet er als ideale Konstellation.

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Stephen King: THE STAND / DAS LETZTE GEFECHT | Warner und CBS planen Kinofilm

Dienstag, 01. Februar 2011

Mindestens drei spektakulär klingende Verfilmungen voluminöser Bestseller aus der Feder von Stephen King lassen die Fanbase derzeit vor Freude in die Hände klatschen. Doch während Ron Howard und Universal in regelmäßigen Abständen dafür sorgen, dass der Vorab-Hype um ihren geplanten „Dark Tower“-Zyklus in Bewegung bleibt, ist es um Steven Spielbergs Version von „Under the Dome“ derzeit etwas stiller geworden. Für neues Aufsehen sorgt dafür jetzt ganz frisch eine Exklusivmeldung im Hollywood Reporter, wonach Warner und CBS sich für eine Kinoversion von Kings Endzeit-Klassiker „The Stand“ zusammenschließen.

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Doug Adams: The Music of THE LORD OF THE RINGS films | Interview (deutsche Fassung)

Mittwoch, 05. Januar 2011

Doug Adams: The Music of The Lord of the Rings films | Interview

Dass ein Buch über eine spezifische Filmmusik auf das Interesse eines breiteren Publikums stößt, ist nicht sonderlich wahrscheinlich. So jedenfalls würde man es vermuten. Aber wie zutreffend diese Annahme in der Vergangenheit auch gewesen ist, so gründlich wurde sie jetzt von einem Beispiel widerlegt, das in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung darstellt. „The Music of the Lord of the Rings Films“, verfasst von Filmmusikjournalist Doug Adams, ist eine beeindruckende Untersuchung von Howard Shores vielgepriesenem Score für Peter Jacksons Tolkien-Trilogie. Vom ersten Tag an arbeitete Adams eng mit dem Komponisten zusammen, traf die Filmemacher, besuchte zahlreiche Aufnahmesessions und stellte Unmengen an Material zusammen. Im Gespräch mit uns berichtet er detailliert über das Zustandekommen des Buches, beschreibt Fanreaktionen, Live-Aufführungen und diskutiert den gegenwärtigen Status von Filmmusik im Allgemeinen.

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Doug Adams: The Music of THE LORD OF THE RINGS films | Interview (english version)

Dienstag, 04. Januar 2011

Doug Adams: The Music of The Lord of the Rings films | Interview

It is not very likely that a book on a classic musical score for a motion picture meets the interest of a broader audience. So one might think. But as true as that assumption has been in the past, it got proven wrong by „The Music of the Lord of the Rings Films“, a stunning examination of Howard Shore’s brilliant scores for the Tolkien trilogy. Written by Chicago based filmmusic journalist Doug Adams, the beautifully designed book is the result of intense research and years of work. Adams worked closely with the composer from day one, met the filmmakers, attended various scoring sessions and compiled tons of material. In our interview he talks in detail about how the book evolved, describes fan reactions, live performances and discusses the current state of filmmusic in general.

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