Archiv für die Kategorie ‘Ausstellungen’

David Bowie is: Dokumentarfilm zur Ausstellung

Sonntag, 28. September 2014

David Bowie is

Als das Londoner Victoria and Albert Museum vergangenes Jahr die Tore zur ersten internationalen Ausstellung über den wichtigsten britischen Exportschlager seit der Landessprache öffnete, war schnell klar, dass „David Bowie is“ das bestverkaufte Event des alteingesessenen Hauses werden würde. Im Anschluss gingen die über 300 Exponate auf Tour und gastieren derzeit im Chicagoer Museum of Contemporary Art. Begleitend ist eine gleichnamige Filmdokumentation entstanden, die es in ausgewählten Kinos zu sehen gibt.

(weiterlesen…)

David Lynch: The Unified Field | Erste US-Museumsausstellung

Donnerstag, 04. September 2014

David Lynch - The Unified Field

Allzeit überall: Das Hemd immer bis zum obersten Knopf geschlossen, scheint David Lynch aktiver denn je. Acht Jahre sind seit seinem bislang letzten Spielfilm „Inland Empire“ vergangen, doch das letzte, woran der Meister denkte, ist der künstlerische Ruhestand. Wer sämtliche Projekte im Auge behalten will, die der erklärte Kaffeeliebhaber permanent in Arbeit hat, kann schon mal ins Schleudern geraten. Am 13. September eröffnet jetzt unter Federführung der Pennsylvania Academy of Fine Arts (PafA) seine erste Museumsausstellung auf US-amerikanischem Boden. Zuvor waren Lynchs Arbeiten als Maler und Fotograf unter anderem bereits in Paris und dem hiesigen Max Ernst Museum zu sehen gewesen.

(weiterlesen…)

Ed Wood: Pulp und Porno | Ausstellung zeigt Sammlung von Paperbacks

Sonntag, 23. Oktober 2011

Ed Wood

Würde er heute Filme machen, wäre Edward Davis Wood jr. vielleicht nur einer von vielen, die ihr eingeschränktes Talent einfach ignorieren und mithilfe von Digitalkamera, Youtube und Facebook zu ebenso überschaubarem wie zweifelhaftem Ruhm kommen. In jedem Fall ist der Vorreiter des Micro-Budget-Filmmakings seiner Zeit weit voraus gewesen, denn die Rahmenbedingungen für seine Art des Arbeitens waren in den 50er und 60er Jahren, als Wood seine berüchtigten Klassiker schuf, noch ein gutes halbes Jahrhundert von ihrer technischen und distributorischen Umsetzung entfernt. Umso mehr wurde das Verfassen von Pulpliteratur irgendwann zunehmend seine einzige Einkommensquelle. Wie viele Romane und Kurzgeschichten er tatsächlich verfasst hat, ist heute nicht mehr nachvollziehbar.

(weiterlesen…)

Ausstellung: Stallone zeigt sich als Maler

Montag, 21. Februar 2011

Als kleiner Junge hätte er mit dem Malen angefangen, um sich vom Erlös der Bilder ein Busticket für den Heimweg von der Schule kaufen zu können. Wäre es nicht Sylvester Stallone, man würde derartiger Legendenbildung wohl keinen Glauben schenken. Dass er jetzt erstmals eine Auswahl seiner Arbeiten als Maler im größeren Rahmen einer Ausstellung präsentiert, mutet an sich schon seltsam genug an. Doch warum eigentlich nicht? Immerhin schwingt der Mann, der gerade erst mit „The Expendables“ bewiesen hat, dass sich als Action-Held auch mit 64 noch gut Kasse machen lässt, den Pinsel eigenen Angaben gemäß bereits seit 35 Jahren, und so traut er sich jetzt auch an eine breitere Öffentlichkeit. Die meisten der insgesamt dreißig Exponate im Preissegment zwischen 50.000 und 150.000 USD sind nach Galerieangaben zudem bereits verkauft.

(weiterlesen…)

Ingmar Bergman: Ausstellung in der Deutschen Kinemathek und Retrospektive auf der Berlinale

Freitag, 28. Januar 2011

Ausstellung Ingmar Bergman

Wer einen unbedarften Blick auf Wes Cravens wenig zurückhaltenden Rape-and-Revenge-Klassiker „Last House on the Left“ wirft, mag eine Menge Einflüsse erkennen, doch an Ingmar Bergman wird er als allerletztes denken. Und doch ist dieses denkbar billig produzierte Frühwerk nichts weniger als ein Remake der „Jungfrauenquelle“, Bergmans finsterer Verfilmung einer schwedischen Volkslegende. Doch auch sonst wäre es ein Fehler zu glauben, die Wirkungskraft des schwedischen Meisterregisseurs beschränke sich auf europäisches Arthousekino und Woody Allen. „Von Lüge und Wahrheit“ handelt deshalb vielleicht auch die gleichnamige Sonderausstellung der Deutschen Kinemathek Berlin, die bis zum 29. Mai im Filmhaus am Potsdamer Platz zu sehen ist.

(weiterlesen…)

Night of the Living Dead: REANIMATED – Romeros Klassiker als Videocollage

Samstag, 03. April 2010

Ein einzigartiges Experiment, das die Grenzen von Videokunst und Popkultur spielend verwischt: Über 100 bildende Künstler haben sich zusammengefunden, um „Night of the Living Dead“, George A. Romeros ultimative Keimzelle des Zombiegenres, in einer filmischen Collage aus Stilen und Techniken wiederzubeleben. Das Ergebnis ist in bestem Sinne alles andere als untot.

(weiterlesen…)

David Lynch im Max Ernst Museum

Freitag, 16. Oktober 2009

„I like to kill Deer“ heißt ein Ringtone, der sich auf seiner Homepage downloaden lässt, doch im Fall des Mannes, der seit ein paar Jahren den Weltfrieden mithilfe von Meditation herbeiführen will, ist ganz sicher das Gegenteil der Fall. Nichts im Universum des David Lynch lebt von klassischer Konsistenz, und das meiste lehnt alle gewohnte Sicherheit so entschieden ab, dass es einem den Boden unter den Füßen wegziehen kann. Eine Ausstellung im Max Ernst Museum ermöglicht ab dem 22. November einen Blick in die dunkle Herrlichkeit des Meisters und heißt deshalb auch „Dark Splendor“.

(weiterlesen…)

Armin Mueller-Stahl bemalt Drehbuchseiten

Montag, 17. August 2009

David O. Selznick soll Partituren von Max Steiner, Aussagen des legendären Hollywood-Komponisten gemäß, immer wieder gerne als Notizzettel missbraucht haben. Ob Armin Mueller-Stahl diese Anekdote bekannt war, als er sich daranmachte, sein Exemplar von Heinrich Breloers „Buddenbrooks“-Drehbuch von vorne bis hinten nach Herzenslust zu bekritzeln, wäre eine durchaus interessante Interviewfrage an den Schauspieler.

(weiterlesen…)

Tim Burton goes MoMA

Donnerstag, 13. August 2009

Während die ersten Stills und Trailer zu seinem heiß ersehnten nächsten Wunder(land)werk von offizieller Hand derzeit gerade über die Netzwelt verstreut werden, lässt eine Ankündigung des New Yorker Museum of Modern Art die Anhänger des allzeit schwarz gekleideten Filmemachers vermutlich vor Begeisterung in die Scherenhände klatschen: Eine Ausstellung mit rund 700 Exponaten aus Tim Burtons persönlicher Gruselkammer der letzten fast fünfzig Jahre verspricht nicht wenig. Wer ohnehin schon immer geglaubt hat, den späteren Erfinder ebenso düsterer wie skurriler Fantasiewelten bereits in Zeichnungen aus Kindertagen finden zu können, wird sich hier vermutlich bestätigt finden.

(weiterlesen…)