Archiv für März 2016

Zipper | Filmkritik: House of Escorts

Sonntag, 27. März 2016

Zipper

Aufstrebender Staatsanwalt (Patrick Wilson) mit politischen Ambitionen, Vorzeigefamilie und sexueller Unterforderung stößt im Umfeld eines Verfahrens auf einen illegalen Escort-Service für zahlungskräftige Kunden. Trotz prominenten Auftretens in der Öffentlichkeit kann er der Versuchung nicht widerstehen und bucht eine der agentureigenen Edel-Prostituierten. Doch kaum auf den Geschmack gekommen, wird aus seinem einmaligen Fehltritt schon bald echte Sucht, die ihn zunehmend im Griff hält und sein Leben gegen alle Vernunft kontrolliert.

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Batman v Superman: Dawn of Justice | Filmkritik: DC Overkill

Freitag, 25. März 2016

Batman v Superman: Dawn of Justice

Auf Instagram postete Henry Cavill kürzlich ein paar Videoschnipsel, die ihn am Londoner Times Square zeigen, das ikonische „S“ auf der Brust und überdimensionale Riesenplakate seines aktuellen Films im Hintergrund. Niemand habe ihn erkannt, erklärt er dazu. Und wie auch? Der Mann hat ein Allerweltsgesicht und ist damit der ideale Clark Kent, den schließlich auch niemand mit Superman identifiziert, Ähnlichkeit hin oder her. Kein Wunder also, dass Cavill nächstes Jahr ganz offiziell auch noch ein drittes Mal den roten Umhang tragen wird, dann als Teil der „Justice League“ – ein Umstand, der die vermeintlich überraschendste Wendung von „Batman v Superman“ mal ganz nebenbei als billigen Taschenspielertrick entlarvt.

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Luchagore goes Gigante | Interview mit Kanadas spannendstem Horror-Nachwuchs: Gigi Saul Guerrero, Luke Bramley and Raynor Shima

Montag, 14. März 2016

Luchagore

Gigi Saul Guerrero und ihr Luchagore-Team gehören aktuell zu den heißesten und am schnellsten wachsenden Newcomern im Horror. Vergangenes Jahr sahnten sie für ihren blutigen 14-Minüter „El Gigante“ auf zahlreichen Festivals einen Preis nach dem anderen ab. Prominente Genregrößen wie Eli Roth und die Soska-Schwestern zählen zu ihren Fans und Unterstützern. Im Programm des 17. Landshuter Kurzfilmfestivals erlebten gleich zwei ihrer Arbeiten ihre Deutschlandpremiere. Mit uns sprachen Gigi, Luke Bramley und Raynor Shima über ihren speziellen Stil, den Umgang mit geringen Budgets und wie viel Spaß es machen kann, anderen den Tag zu verderben.

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Luchagore goes Gigante | Interview with Canada’s hot new generation of horror: Gigi Saul Guerrero, Luke Bramley and Raynor Shima

Montag, 14. März 2016

Luchagore

Gigi Saul Guerrero and her Luchagore-team may be the hottest and fastest rising newcomers in horror today. Last year they collected award after award for their stomach-churning beat-them-and-eat-them short „El Gigante“. Famous horror icons like Eli Roth and the Soska sisters are among their fans and supporters. 2016 could be remembered as the year that brought the Vancouver-based filmmakers right where they belong – to the top of their game. Director Gigi, cinematographer Luke Bramley and producer Raynor Shima spoke with us about their specific approach, dealing with low budgets and the fun of grossing people out.

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Preisgekrönte Schocker aus Kanada erstmals in Deutschland: Luchagore mit “El Gigante” und “Madre de Dios” auf dem 17. Landshuter Kurzfilmfestival

Freitag, 11. März 2016

Luchagore

Branchengrößen wie Eli Roth („The Green Inferno“) und die Soska-Schwestern („American Mary“) zählen zu den Förderern von Filmemacherin Gigi Saul Guerrero. Aktuell ist sie mit ihrem Team von Luchagore Productions eine der vielversprechendsten Hoffnungen im jüngeren Horrorkino. Auf Genre-Festivals in Kanada und den USA sammelte die sympathische Kanadierin mit mexikanischen Wurzeln vergangenes Jahr zahlreiche Auszeichnung ein und konnte sich einen namhaften Agenturvertrag sichern. Neben Jorge Michel Grau („We are what we are“) lieferte sie kürzlich einen vielbeachteten Beitrag zur Horror-Anthologie „México Bárbaro“. Jetzt gibt es zwei ihrer Arbeiten erstmals auch in Deutschland zu sehen.

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Unsere Wildnis: Rettet den Wald | Deutschlandpremiere in Köln

Mittwoch, 09. März 2016

Unsere Wildnis

80.000 Jahre dauere der Winter jetzt schon an, heißt es aus dem Off, während sich die schneebedeckten Moschusochsen auf der Leinwand unbeeindruckt von den vermutlich eisigen Temperaturen zeigen. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die weiße Schneedecke einem kräftigen Grün weicht, das dann – so die These – den gesamten europäischen Kontinent bestimmt. Doch genau da beginnt diese Geschichte, für die das französische Naturfilmerduo Jacques Perrin und Jacques Cluzaud ziemlich weit ausholt: beim (erdhistorischen) Beginn der Jahreszeiten nämlich.

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Clown | Filmkritik: Bitte lächeln

Donnerstag, 03. März 2016

Clown | Filmkritik

Horrorfilme sind immer dann am effektivsten, wenn sie den Zuschauer dazu bewegen, sein Verhalten zu ändern: zum Beispiel beim Duschen vorher lieber die Badezimmertür abzuschließen (dank „Psycho“) oder – eine dokumentierte Katastrophe für den Tourismus – vom Badeurlaub am Strand Abstand nehmen (wegen „Jaws“). Nun wird es vermutlich zwar kaum soweit kommen, dass der Verkauf von Clownskostümen aufgrund dieser kleinen, aber leidlich originellen Independent-Produktion einen drastischen Einbruch erlebt. Einen Nutzen erweist der Film dem Berufsstand jedoch auch nicht.

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