Archiv für August 2015

Maggie | Filmkritik: Stilles Drama statt Zombie-Apokalypse

Freitag, 28. August 2015

Maggie

Ein Vater begleitet das langsame Sterben seiner Tochter, wissend, dass er ihr Leben früher oder später aktiv beenden muss, um sie vor einem noch grausameren Schicksal zu bewahren. Denn Maggie leidet nicht nur an einer unheilbaren, sondern auch höchst ansteckenden Krankheit, für die eine staatliche Quarantäneverordnung gilt, deren Umstände niemand so genau kennt. Die Stiefmutter besteht aus Angst um ihre leiblichen Kinder auf Maggies Einweisung und die lokalen Gesetzeshüter drohen mit Zwangsmaßnahmen, während das Mädchen selber nicht nur mit dem eigenen Schicksal, sondern auch dem ihres ebenfalls erkrankten Freundes konfrontiert ist. Starker Tobak also.

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Robot Overlords | Filmkritik: Vier Kids legen Besatzungsmacht lahm, Kollaborateur Ben Kingsley machtlos

Donnerstag, 20. August 2015

Robot Overlords

Was da in den letzten Jahren so alles im Fahrwasser der „Hunger Games“-Filme angeschwemmt worden ist, gehört im Wesentlichen zu jener Sorte Treibgut, die niemand wirklich braucht. Die gängige YA-Dystopie verlässt sich auf die immer gleichen Zutaten: ein unterdrückerisches System, ein wehrlose Masse, ein Jugendlicher mit besonderen Fähigkeiten (fungiert als Messias), ein übler Gegenspieler (meist mit namhaftem Darsteller besetzt), eine Liebesgeschichte als Beiwerk – und natürlich die zugrundeliegende Bestseller-Trilogie. „Robot Overlords“ bildet da keine Ausnahme. Und doch finden sich zwei entscheidende Abweichungen von der Regel: 1. Es gibt keine literarische Vorlage und 2. die Independent-Produktion aus UK ist sympathisch, liebenswert und richtig, richtig gut.

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Mission Impossible: Rogue Nation | Filmkritik: Franchise ohne Ermüdungserscheinungen

Montag, 10. August 2015

Mission Impossible: Rogue Nation

Ethan Hunt hat eine Menge Ärger am Hals. Nicht nur, dass seine Spezialeinheit IMF in seiner Abwesenheit dichtgemacht wurde und eine nebulöse Geheimorganisation die Weltherrschaft an sich reißen will, nein, zu allem Überfluss hat ihn die CIA auch noch auf die hauseigene Fahndungsliste gesetzt und ist dabei nicht unbedingt daran interessiert, ihn lebend zu fassen. Eine schlechte Ausgangslage also für den mit allen Wassern gewaschenen Undercover-Profi, eine gute hingegen für seinen mittlerweile bereits fünften Leinwandeinsatz.

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Wyrmwood – Road of the Dead | Filmkritik: Vollgetankt und ferngesteuert

Donnerstag, 06. August 2015

Wyrmwood

Ein biblischer Meteoritenschauer hat nicht nur den Großteil der Menschheit in Zombies verwandelt, sondern auch dafür gesorgt, dass jegliche Form von Treibstoff unbrauchbar geworden ist. Soweit die schlechten Nachrichten. Die guten: Die allzeit hungrigen Carnivoren produzieren offenbar Methan und lösen damit die Energiekrise. Eine Gruppe Überlebender nutzt die Entdeckung, baut den passenden Motor und entkommt im gepanzerten Jeep einer Untoten-Belagerung. Parallel experimentiert das Militär mit der Übertragung von Zombieblut auf menschliche Versuchskaninchen. Dabei zeigt sich: Wer immun ist, beherrscht urplötzlich eine sehr spezifische Form der Gedankenkontrolle.

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