Archiv für Juli 2014

31: Rob Zombie setzt für seinen nächsten Film auf Crowdfunding

Donnerstag, 31. Juli 2014

31 | Rob Zombie

Gerade erst veröffentliche Ubisoft seine Motion-Comic über die französische Revolution, um für das nächste Game aus der „Assassin’s Creed“-Reihe zu werben, da macht Rob Zombie mit ziemlich überraschenden Neuigkeiten zu seinem nächsten Film „31“ erneut auf sich aufmerksam. War außer dem wenig aufschlussreichen Titel, einem Teaser-Poster und zwei Konzeptzeichnungen bislang nichts bekannt, so rückt der Filmemacher („Lords of Salem“) jetzt nicht nur mit einer Synopsis raus, sondern lässt jeden, den es interessiert, auch noch an der Finanzierung teilhaben: Rob Zombie setzt erstmals auf Crowdfunding.

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Soska Sisters: Vendetta, Kane und Painkiller Jane

Montag, 28. Juli 2014

Twisted Twins

Der Aufstieg von Jen und Sylvia Soska – besser bekannt als „Twisted Twins“ – scheint unaufhaltsam. Nachdem zwischen ihrem selbstfinanzierten, unter allerlei Mühen fertiggestellten und im Resultat ziemlich wüsten Erstling „Dead Hooker in a Trunk“ (bis heute ohne deutschen Verleih) und dem Festivalliebling „American Mary“ noch ganze drei Jahre lagen, absolvierten die Zwillingsschwestern jetzt innerhalb weniger Monate gleich zwei Auftragsarbeiten für die Filmabteilung von WWE und machen sich in Kürze an die Verfilmung der Comic-Reihe „Painkiller Jane“. Kein Wunder, dass die beiden ihre Tweets längst mit einem eigenen Hashtag garnieren: #twinning.

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Assassin’s Creed Unity: Rob Zombie erklärt die französische Revolution

Sonntag, 27. Juli 2014

Rob Zombie | Assassins Creed Unity

Während noch ausführlich darüber gerätselt werden kann, was sich wohl hinter Rob Zombies nächstem Projekt „31“ verbirgt (außer zwei Konzeptzeichnungen und einem Teaser-Plakat, das einen wenig kinderfreundlichen Clown zeigt, ist bislang nichts bekannt), stellt der Mann hinter rabiaten Genre-Beiträgen wie „The Devil’s Rejects“ und den arg esoterisch anmutenden Reboot-Varianten der „Halloween“-Reihe seine Dienste aktuell dem Computerspielhersteller Ubisoft zur Verfügung und erklärt der Gamer-Generation in einem knapp fünfminütigen Kurzfilm die französische Revolution.

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Jonas Alexander Arnby begibt sich gerne auf unbekanntes Terrain | Interview mit dem Regisseur von WHEN ANIMALS DREAM

Samstag, 12. Juli 2014

Jonas Alexander Arnby

Wer gerade die letzte Folge von „Hemlock Grove“ gesehen hat und Appetit auf eine weitere Werwolf-Schlachtplatte hat, ist hier vermutlich an der falschen Stelle. Das letzte jedenfalls, was man von dem Spielfilm-Debüt des Dänen Jonas Alexander Arnby erwarten darf, sind ausgefuchste Verwandlungs-Sequenzen oder blutige Metzeleien. Ausgewählt für die diesjährige Critic’s Week in Cannes, fügt „When animals dream“ dem Genre stattdessen eine ganze Portion skandinavischen Realismus hinzu und erinnerte nicht wenige Kritiker an das artverwandten Vampirdrama „Let the right one in“. Wie sprachen mit Anby anlässlich der Präsentation seines Films im München und erfuhren (offen gestanden wenig überrascht), dass ein US-Reamke bereits in Reichweite ist.

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Jonas Alexander Arnby likes to leave the comfort zone | Interview with the director of WHEN ANIMALS DREAM [english version]

Samstag, 12. Juli 2014

Jonas Alexander Arnby

In case you just finished watching the latest episode of „Hemlock Grove“ and hunger for more werewolf madness you may be on the wrong track. The last thing you should expect from the remarkable feature film debut of Danish helmer Jonas Alexander Arnby are elaborated transformation sequences or a high blood rate. Quite the opposite is what the film has to offer. Selected for Critics’ Week at this years’ Cannes Film Festival, „When animals dream“ adds a good deal of Scandinavian realism to the genre and reminded quite a few critics of „Let the right one in“. We spoke to the director when presenting his film in Munich and learned that a US remake might already be in sight.

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Boyhood | Von der Schönheit des ganz normalen Lebens

Donnerstag, 03. Juli 2014

Boyhood

Würden Sie die Zeit ihrer Kindheit bis zum Beginn des Studiums als Film sehen wollen? Und nein, nicht die dramatischen Ereignisse, ganz im Gegenteil. Im Fokus stehen gerade die leisen Stunden, etwa wenn man sich in seinem Zimmer gelangweilt hat, oder die banalen Streitereien mit der Mutter, weil man zu lange draußen war, und die lauwarmen Sommerabende mit Freunden, in denen man nichts getan, sondern sich einfach nur lebendig gefühlt hat. Kurz, es geht um die feinen Momente, die das Leben und uns ausmachen, aber doch so schnell vergessen werden. Richard Linklater, der Meister der stillen und deswegen bewegenden Bilder, hat mit „Boyhood“ nun den Beweis dafür geliefert, dass das Leben an sich mit seiner alltäglichen Schönheit der beste Film von allen ist.

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The Body (El Cuerpo, 2012) | Filmkritik

Dienstag, 01. Juli 2014

The Body

Während sich abgründige Kinostoffe made in Germany weiterhin schwer tun, schießen in anderen europäischen Filmlandschaften regelmäßig sehenswerte Genre-Beispiele aus dem Boden. Frankreich ist seit einer Weile ein echtes Epizentrum düsterer Leinwandfantasien, steht jedoch bei weitem nicht alleine da. Auch und gerade das spanische Kino hat sich in den letzten Jahren äußerst produktiv gezeigt. Filme wie „Sleep Tight“ oder die „[rec]“-Reihe zeugen von einem ausgeprägten Selbstbewusstsein im Umgang mit Codes und Konventionen des Spannungsgenres. Nicht fehlen darf in dieser Auflistung der von Guillermo del Toro produzierte Thriller „Julia’s Eyes“. Dessen Co-Autor Oriol Paulo legte kürzlich mit dem stimmungsvollen Filmrätsel „The Body“ sein Regiedebüt vor. In Deutschland hat es zumindest für eine DVD-/Blu-ray-Premiere gereicht.

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