Archiv für Juni 2014

Being Joe Pesci: Ein Interview mit Schauspieler Joseph Russo (JERSEY BOYS)

Montag, 30. Juni 2014

Joseph Russo spielt Joe Pesci in JERSEY BOYS

Es ist mittlerweile eine ganze Weile her, dass sich Joe Pesci offiziell vom Filmgeschäft zurückgezogen hat. Und doch gibt es ihn derzeit wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Aber ist das wirklich er? Nicht ganz. Hinter der wesentlich jüngeren Version des legendären italo-amerikanischen Schauspielers in Clint Eastwoods Verfilmung des erfolgreichen Broadway-Hits „Jersey Boys“ steckt Newcomer Joseph Russo. Wir sprachen mit dem charmanten Darsteller nur wenige Stunden vor der Premiere seines Films in Los Angeles, wo er hoffte, keinen Geringeren treffen zu können als – richtig geraten – Joe Pesci.

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Being Joe Pesci: An interview with JERSEY BOYS actor Joseph Russo [englisch version]

Montag, 30. Juni 2014

Joseph Russo plays Joe Pesci

It has been quite a while now since Joe Pesci officially retired from acting and yet we can see him on the big screen these days. But is it really him? Not quite. The much younger version of the legendary Italian-American actor appearing in Clint Eastwood’s take on the successful broadway play „Jersey Boys“ is portrayed by newcomer Joseph Russo. We talked to the charming actor only hours before the Los Angeles premiere where he was expecting to meet – you guessed it – Joe Pesci.

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TENEBRAE: Giallo-Klassiker von Dario Argento in Deutschland erneut beschlagnahmt

Mittwoch, 18. Juni 2014

Auch eine 32-jährige Wirk- und Rezensionshistorie hält hierzulande nicht davon ab, ein von Cineasten, Filmhistorikern, Medienwissenschaftlern und nicht zuletzt Branchenkollegen hoch geschätztes und als Klassiker seiner Art eingestuftes Werk in seiner Ursprungsfassung weiterhin vom mündigen Bürger fernzuhalten. In Deutschland erstmals 1985 erschienen (und damals bereits in einer gekürzten Fassung), wurde „Tenebrae“, Dario Argentos Rückkehr zum Giallo-Genre, im September 1987 beschlagnahmt und ist seitdem legal nur in einer deutlich gekürzten und sinnentstellten Version erhältlich.

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Here comes the Devil | Filmkritik

Samstag, 14. Juni 2014

Here comes the devil

Ein Segen, dass dieser lang vergessene Klassiker des spanischen Horrorkinos jetzt endlich auf DVD und Blu-ray vorliegt und dabei in Bild und Ton bestes Remastering bietet. Vergleichbares sucht man unter gegenwärtigen Produktion vergeblich und umso erfreulicher muss die Tatsache erscheinen, dass offenbar immer mal wieder in den Archiven gestöbert wird, um verborgene Schätze zu bergen. – So oder ähnlich mag es einem angesichts dieses kleinen gemeinen Teufelsfilms durch den Kopf gehen, doch der Irrtum könnte nicht größer sein: „Here comes the Devil“ (auch ein Trend: englischsprachige Titel von nicht englischsprachigen Produktionen einfach übernehmen) ist gerade einmal zwei Jahre alt und verbreitet doch mit allen Mitteln den Geist der frühen 70er.

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter | Einmal tragische Liebesgeschichte mit Zuckerguss bitte!

Freitag, 13. Juni 2014

Was kann man über einen Film sagen, der von zwei todkranken Teenager handelt, die sich ineinander verlieben, mit dem Wissen, dass diese erste große Liebe auch die allerletzte sein könnte? Genau: Es wird tragisch, es wird herzzerreißend traurig und vor allem wird es kitschig. Für „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nach der vielfach (unter anderem 2013 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis) ausgezeichneten Vorlage des US-Autors John Greene gilt all das in vollem Maß und trotzdem ist der Film eine Empfehlung wert.

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STOPLIGHT: Eric Stanze kündigt neuen Film an

Donnerstag, 05. Juni 2014

Stoplight | Eric Stanze

Ein alter Freund unserer Redaktion kehrt nach drei Jahren Second Unit (unter anderem für das Kannibalen-Remake „We are what we are“ von Jim Mickle) endlich wieder auf den eigenen Regiestuhl zurück. Hierzulande gänzlich unbekannt, gehört Eric Stanze in der US-Undergroundszene zu den wichtigsten Vertretern seiner Zunft. Titel wie „Savage Harvest“, „Ice from the Sun“ oder das immens verstörende Kammerspiel „Scrapbook“ begründeten seinen Ruf als ebenso kompromisslosen wie eigenwilligen Filmemacher. Stanze hat Relevanz. Drei Jahre nach „Ratline“, einer wilden Melange aus Satanismus und Nazisploitation, geht im kommenden Herbst nun sein nächster Langfilm in Produktion.

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Silicon Horror: KILLER RACK | Lloyd Kaufman, Brooke Lewis und die Implantate des Grauens

Dienstag, 03. Juni 2014

Brooke Lewis

Das Subgenre des sogenannten „Body Horrors“ erfährt seit kurzem ein überraschendes Revival und treibt dabei die erstaunlichsten Blüten. Erst 2012 waren mit „Antiviral“, „American Mary“ und „Thanatamorphose“ fast zeitgleich drei bemerkenswerte Beispiele aufgetaucht, die dem Grauen des eigenen Körpers einiges abgewinnen konnten. Angestoßen wurde die Welle aber bereits 2010, als der Holländer Tom Six und der deutsche Bühnenveteran Dieter Laser mit „The Human Centipede“ ein popkulturelles Phänomen in Gang setzten, das rasch weit über den Verbreitungsgrad des Films hinausreichte. Ähnlichen Kultstatus wünschen sich die Macher von „Killer Rack“ und bieten dafür zumindest eine angenemessen absurde Grundidee.

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