Archiv für Februar 2013

ÉCU: The European Independent Film Festival 2013

Freitag, 15. Februar 2013

ECU - The European Independent Film Festival

Vom 29. bis 31. März beweist das französische ÉCU-Festival in Paris bereits zum 8. Mal, dass es wahrscheinlich Europas wichtigste Veranstaltung ihrer Art für unabhängige Filmemacher ist und nicht zu Unrecht immer wieder gerne als Gegenstück zu Sundance gesehen wird. 90 Filme aus 28 Ländern haben es dieses Jahr ins offizielle Programm geschafft. Vergeben werden insgesamt 25 Auszeichnungen in 15 Kategorien. Eine gesonderte Sektion ist dem arabischen Kino gewidmet.

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Steven C. Miller verschwendet kein Filmmaterial | Interview mit dem Regisseur von THE AGGRESSION SCALE (deutsche Fassung)

Dienstag, 12. Februar 2013

Steven C. Miller

Während ihn vor 2012 noch kaum jemand auf dem Schirm hatte, drückte Steven C. Miller dem Maya-Jahr am Ende doch einen deutlichen Stempel auf – oder eigentlich gleich drei davon. Mit nur wenigen Wochen Abstand erschienen „The Aggression Scale“, „Under the Bed“ und „Silent Night“ auf dem Markt und richteten die Aufmerksamkeit auf den gerade einmal 31-jährigen Regie-Newcomer aus Georgia. Mit rasantem Tempo am Set und einer Redegeschwindigkeit, die Scorsese und die Gilmore Girls alt aussehen lassen, verschwendet Miller weder Zeit noch Filmmaterial. Mit uns diskutierte er seine Herangehensweise, die Arbeit mit echten Legenden, Einschränkungen beim Fernsehen, Remakes und warum seine Tochter manchmal ziemlich unheimlich ist.

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Steven C. Miller won’t waste a shot | Interview with the director of THE AGGRESSION SCALE (english version)

Dienstag, 12. Februar 2013

Steven C. Miller

While not really being on anyone’s radar before 2012, Steven C. Miller entered the Maya-year with a bang – or rather with three of them. Shot almost back-to-back, „The Aggression Scale“, „Under the Bed“ and „Silent Night“ got released only months apart from each other and quickly turned the spotlights on the only 31yo director from Georgia. Working with quite some pace and talking fast enough to make Scorsese and the Gilmore Girls look pale, Miller surely never wastes any time or shot. With us he discussed his approach on filmmaking, working with legends, the restrictions of tv, remakes and why his daughter is sometimes creepy.

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THE LAST STAND | Filmkritik

Montag, 04. Februar 2013

The Last Stand

Als Arnold Schwarzenegger seine Rückkehr auf die Leinwand („The Expendables 2“ einmal außen vor gelassen) im Rahmen einer Pressekonferenz zur Europapremiere in Köln vorstellte, hatte er die Ruhe weg. Weniger entspannt war vermutlich die Entourage aus hiesigen Verleihern, auch wenn sich das keiner von ihnen anmerken ließ. Denn eine entscheidende Frage hing wie ein Damoklesschwert über der Veranstaltung. „The Last Stand“ war drei Tage zuvor in den USA gestartet und hatte ein katastrophales Wochenende hingelegt. Gerade einmal müde 6,3 Millionen Dollar waren am Ende zusammen gekommen und hatten belegt, dass der Terminator aus Graz praktisch keine Kassenrelevanz mehr hat. Doch die Frage danach stellte niemand. Vielleicht aus Ehrfurcht, vielleicht aus Unkenntnis.

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COWARD: David Roddham and Stephen Murphy shoot World War I on 35mm | Interview

Sonntag, 03. Februar 2013

Coward

You know you must have done something right when Christopher Nolan’s production office calls you up and asks for your permission to use fight scenes from your short film as reference material for „The Dark Knight rises“. It happened to David Roddham and his directorial debut „Fifth Street“. What he and his cinematographer Stephen Murphy („Mrs Peppercorn’s Magical Reading Room“) have in common with Nolan is their imperturbable passion for traditional cinema. Right now their almost 30 minutes short „Coward“, shot on 35mm, proves with almost 120.000 plays in less than a month that this passion finds a lot of love online. But also industry professionals can’t take their eyes off the stunning visuals and the touching story based on execution habits in World War I. With us the two filmmakers talked about their film, the influence of paintings, avoiding digital, negotiating with HBO and shooting on lenses used by David Lean.

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Abschied von J.R. | Eine Art Nachruf

Freitag, 01. Februar 2013

Dallas

Irgendwann zur US-Premiere der neuen „Dallas“-Folgen hatte Larry Hagman unmissverständlich versprochen, er werde seine Paraderolle bis zum letzten Atemzug spielen. Vielleicht wusste er damals schon, wie es um ihn stand, vielleicht auch nicht. In jedem Fall war seine Aussage ein Bekenntnis zu der Figur, die seine Karriere bestimmt hatte wie keine zweite. Bekannt geworden war er bereits Ende der 60er mit der Sitcom „I dream of Jeannie (dt. Zauberhafte Jeannie)“ und der Rolle des Major Tony Nelson – einer Figur, die dem Schauspieler vermutlich viel näher kam als der rückgratlose Ölbaron aus Texas. Wiederholt war Hagman dem Tod von der Schippe gesprungen, und vermutlich war das auch das einzige, was er wirklich mit J.R. Ewing gemeinsam hatte. Als der Schauspieler im vergangenen November starb, ging auch ein Kapitel Fernsehgeschichte zuende, das es ohne ihn nie gegeben hätte.

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