Archiv für November 2012

UNDER THE DOME: TV-Serie nach Stephen King für Sommer 2013 angekündigt

Freitag, 30. November 2012

Ein ganzes Jahr ist es her, dass die letzten News zur geplanten TV-Adaption von Stephen Kings Opus Magnum die Runde machten. Damals befand sich das Projekt noch bei Showtime und Brian K. Vaughan („Lost“) war gerade frisch als Autor bestätigt worden. Danach wurde es rasch wieder still um die Dreamworks-Produktion, und so mancher mag befürchtet haben, die Bewegtbildfassung von „Under the Dome (dt. Die Arena)“ sei wie so manch andere groß angekündigte King-Verfilmung (allen voran „The Stand“ und „The Dark Tower“) klammheimlich von der Agenda verschwunden.

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AGGRESSION SCALE – Der Killer in Dir | Filmkritik

Donnerstag, 22. November 2012

Aggression Scale

Wer sich bisher ziemlich ratlos gefragt hat, wie er einen erfolgreich durchgeführten Auftragsmord seinem Chef gegenüber rasch und fälschungssicher dokumentieren kann, darf sich jetzt beruhigt zurücklehnen, denn (Retro sei Dank) seitdem es wieder Polaroids gibt, braucht niemand mehr ein Smartphone. Wie zufriedenstellend die Instant-Kamera ihren Zweck erfüllt, zeigt Steven C. Millers haarsträubend guter Killerthriller bereits in den ersten Minuten anhand einiger anschaulicher Beispiele.

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SOULMATE: Neil Marshall produziert Spielfilmdebüt von Axelle Carolyn

Mittwoch, 14. November 2012

Axelle Carolyn

Es war nur eine Frage der Zeit (und sicher auch des Geldes), wann die ehemalige belgische Filmjournalistin Axelle Carolyn auf dem Regiestuhl für ihren ersten Langfilm Platz nehmen würde. Bereits Anfang 2010 war sie ihrem Ziel nahe gekommen, doch „The Ghost of Slaughterfold“ blieb in der Vorproduktion stecken. Damals schon als Executive Producer mit an Bord: Neil Marshall. Diesmal wird es wohl kein Zurück mehr geben, denn die Dreharbeiten zu „Soulmate“ sind seit dem 9. November in vollem Gang.

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Dream House | Filmkritik

Donnerstag, 08. November 2012

Dream House

Auf dem Papier mag alles ganz vielversprechend ausgesehen haben. Doch am Ende ist aus dem hochkarätig (also teuer) besetzten Psychothriller nicht viel mehr geworden als ein unausgegorenes Verwirrspiel auf mittleren TV-Niveau. Das ist ein bitteres Urteil für einen Film mit Daniel Craig, Rachel Weisz, Naomi Watts und einem zum Statisten degradierten Elias Koteas vor und Jim Sheridan hinter der Kamera. Letzterer hatte nach Informationen der L. A. Times gar erfolglos versucht, seinen Namen aus den Credits entfernen zu lassen, und verweigerte schließlich jegliche PR-Arbeit. Am Startwochenende spielte „Dream House“ in den USA gerade einmal bescheidene 9 Millionen Dollar ein. Für Deutschland nutze der Verleih die Gunst der Stunde und schickte den Film parallel zur Kinoauswertung von „Skyfall“ auf den Home-Entertainment-Markt.

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AIR DISTURBANCE: Joe Dante und Robert Englund erneut vereint

Montag, 05. November 2012

Air Disturbance

Völlig überraschend verkündet eine offizielle Pressemitteilung von New Films Cinema („Dead Awake“) heute, dass Joe Dante die Regie des Horrorthrillers „Air Disturbance“ übernehmen wird. Die Entscheidung muss kurzfristig gefallen sein, denn noch Anfang Oktober hatte sich der „Gremlins“-Macher gegenüber FearNet zuversichtlich gezeigt, als nächstes seine Episode der seit langem angekündigten Anthologie „Paris, I’ll kill you“ fertig zu stellen. Dazu wird es jetzt vermutlich erst einmal nicht kommen, denn Drehbeginn für den von Nesim Hason („Alphabet Killer“) produzierten Schocker ist bereits der 27. November.

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The Walking Dead (Staffel 2) | Review

Montag, 05. November 2012

Als sich die Gerüchte bestätigten, dass Frank Darabont nicht länger die Federführung der größten Zombie-Apokalypse der Fernsehgeschichte in der Hand halten würde, sorgte das bei den Fans für eine Menge Verunsicherung. Auf der Comic Con in San Diego noch hatte der Filmemacher mit besonderem Faible für Stephen-King-Adaptionen ausgiebig die Werbetrommel für die zweite Staffel gerührt, wenige Wochen später war er seinen Job los. Über die Gründe lässt sich bis heute nur spekulieren, doch nach der ersten Welle der Empörung machten sich vor allem Bedenken breit, ob die Serie den bisherigen Qualitätsstandard auch ohne Darabont würde einhalten können. Die Zweifel waren schnell aus dem Weg geräumt, doch die Ausdehnung von 6 auf 13 Folgen ist nicht ganz verlustfrei vonstatten gegangen.

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Boobs! Blood! Lesbians! Ama Lea goes Giallo | Interview with the filmmaker behind RED RED

Montag, 05. November 2012

Red Red

Mario Bava and Dario Argento may be the most popular names, but from the early 60’s to the later 70’s only few Italian filmmakers have not tried their skills on a subgenre that got its name from a series of cheap pulp novels with yellow cover background. Heavily influenced by the German krimi, the giallo is defined by a well-recognizable pattern of stylistic and thematic trademarks that delivered the blueprint for the American slasher. In recent years, filmmakers like Giuseppe Tornatore (with „La sconosciuta“) or Bruno Forzani (with „Amer“) paid homage to classic giallo mechanics but failed to revive the genre itself. For one reason or another though, the spaghetti thriller with its psychosexual overtones and distincitve visual (and musical) tademarks seems to have generated a growing new fanbase among a younger generation of movie buffs.

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WE ARE WHAT WE ARE: Regisseur von STAKE LAND dreht US-Remake des mexikanischen Kannibalenfilms

Samstag, 03. November 2012

We are what we are

Mit seinem Langfilmdebüt „Somos lo que hay (dt. Wir sind, was wir sind)“ hatte der Mexikaner Jorge Michel Grau 2010 einen beachtlichen Erstling geboten, der nicht nur das Publikum der einschlägigen Horrorfestivals begeisterte, sondern auch rasch weltweit Abnehmer fand. Ein US-Remake des satirisch angelegten Sozialdramas um eine Kannibalenfamilie war also nur eine Frage der Zeit. Doch wo andernfalls eine nivellierende Eins-zu-Eins-Kopie zu erwarten gewesen wäre, hat Regisseur Jim Mickle offenbar nur das Grundgerüst des Originals übernommen und ansonsten entscheidende Erweiterungen vorgenommen.

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SKYFALL | Filmkritik

Donnerstag, 01. November 2012

Skyfall

This is the end. Eine überdimensionale Frauenhand zieht 007 in die Tiefe, und der erstaunte Zuschauer wird Zeuge, wie Englands oftmals schwer zu kontrollierender Spitzenagent in eine beunruhigende Jenseits-Landschaft hinabgleitet: Dunkle Portale, verwirrende Spiegelkabinette und ein Friedhof, auf dem sich tatsächlich ein Grabstein mit jener Aufschrift befindet, deren Bedeutung so mancher Kritiker dem langlebigsten Franchise der Filmgeschichte immer wieder gerne prophezeit hat. Doch weder Bond noch die Serie ist tot, und wie der Ansturm auf die Tickets in den ersten Tagen seit der Weltpremiere gezeigt hat, kann man sogar getrost das Gegenteil behaupten. Ian Flemings Misogynist mit der Lizenz zum Töten erweist sich als lebendiger denn je, und da darf er noch vor der Titelsequenz auch ruhig einmal erschossen werden.

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