Archiv für April 2012

PROMETHEUS: Neuer Trailer zeigt mehr als erwartet

Montag, 30. April 2012

Prometheus

Man mag die Marketingstrategie, die Fox mit Ridley Scotts Rückkehr ins „Alien“-Universum fährt, durchaus seltsam finden. Denn während bislang vor allem darauf gesetzt wurde, möglichst ausgiebig mit Informationen zu geizen, gibt ein neuer, fast 3-minütiger Trailer zu „Prometheus“ jetzt eine Menge preis. Für manchen vielleicht zuviel. Wer bis zum Starttermin lieber weiterhin im Unklaren bleiben und vor allem nichts Weiteres über die Verbindung zum Franchise wissen will, hält sich vom aktuellen Clip besser fern.

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THE GRAVEYARD BOOK: Henry Selick verfilmt Roman von Neil Gaiman

Sonntag, 29. April 2012

Wer bei „Nightmare before Christmas“ immer noch in erster Linie an Tim Burton denkt, hat vermutlich Henry Selicks fantastische Neil-Gaiman-Verfilmung „Coraline“ nicht wirklich wahrgenommen. Hierzulande kein Wunder, denn der für ein junges Publikum ungewöhnlich düstere Animationsfilm ist in Deutschland praktisch untergegangen. Zeit, ihn dringend (wieder) zu entdecken, denn laut eines aktuellen Reports von Deadline bereitet Selick mit „The Graveyard Book“ gerade die nächste Gaiman-Adaption vor.

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Tribute-Album für John Carpenter im 8Bit-Stil: It’s all in the Reflexes

Donnerstag, 26. April 2012

Gerade weil John Carpenter neben Wes Craven zu den Großmeistern des modernen Horrorkinos gehört, die ihre Hochphase schon lange hinter sich haben, halten Genre-Fans mit Nachdruck an seinen Klassikern fest. Wie stilbildend, aber zugleich auch zeitgebunden seine einschlägigen Beiträge waren, belegen neben seinen eigenen Versuchen, weiterhin relevantes Kino abzuliefern, vor allem unerträgliche Remakes wie „The Fog“ oder zuletzt das gähnend langweilige Prequel zu „The Thing“. Ein Grund mehr, in Erinnerungen an bessere Zeiten zu schwelgen.

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THE HOBBIT: 10-minütige Preview stößt auf Skepsis

Mittwoch, 25. April 2012

James Cameron und Peter Jackson gehören nicht nur zu den Verfechtern einer erhöhten Framerate, sie sind auch davon überzeugt, dass hier die Zukunft des Kinos liegt. Filmkritiker Roger Ebert hatte diese Entwicklung schon lange prophezeit. Jetzt wird er sich bald zu den ersten Resultaten äußern können, und man kann damit rechnen, dass der erklärte 3D-Gegner keine große Freude an 48 fps haben wird. Den Pressevertretern, die jetzt im Rahmen der in San Francisco jährlich stattfindenden CinemaCon die Gelegenheit hatten, einen ersten Blick auf insgesamt zehn Minuten von „The Hobbit“ zu werfen, bereitete das optimierte Format jedenfalls wenig Vergnügen.

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Prometheus: Michael Fassbender präsentiert David 8 in neuem viralen Clip

Dienstag, 17. April 2012

Die virale Kampagne für Ridley Scotts „Prometheus“ gibt sich alle Mühe, mit hochwertigem und teuer produzierten Filmmaterial für Aufmerksamkeit zu sorgen. Hatte bereits Ende Februar ein TED-Auftritt von Guy Pearce als Inhaber von Weyland Industries die Erwartungen vorangetrieben, so bietet jetzt ein fiktiver Industrieclip einen detaillierten Einblick in die Funktionsweisen des Androiden David 8. Dargestellt wird er wie im Film selber von einem blondierten Michael Fassbender mit HJ-Frisur.

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JUAN OF THE DEAD | Filmkritik

Donnerstag, 12. April 2012

Juan of the Dead

In Edgar Wrights sehr lustiger Zombie-Komödie „Shaun of the Dead“ gibt es eine Sequenz, in der Simon Peggs Hauptfigur früh morgens wie gewohnt im Halbschlaf zum benachbarten Supermarkt schlurft und dabei eine Straße voller Untoten überquert, ohne einen Unterschied zum sonstigen Dämmerzustand seiner britischen Landsleute zu bemerken. Alejandro Brugués hat diese Idee vermutlich so gut gefallen, dass er sie direkt mal zu einem ganzen Erzählstrang verarbeitet hat. Sein Shaun heißt Juan, doch der arbeitsscheue Lebenskünstler ist keineswegs der einzige, der einer allgemeinen Zombiefizierung Havannas lange Zeit völlig ahnungslos gegenübersteht. Allem Anschein nach hat ganz Kuba nach 50 Jahren ideologischer Kopfwäsche für das völlig offensichtliche Geschehen nur eine einzige Erklärung: Die Untoten, das müssen Dissidenten sein.

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DER EXORZISMUS DER EMMA EVANS | Filmkritik

Montag, 09. April 2012

Der Exorzismus der Emma Evans

Ob es die Gerüchte um die Bemühungen des deutschen Papstes waren, der – wie es heißt – die Schulung der Teufelsaustreibung in Rom verstärkt in Gang gesetzt hat, oder ob die Erfindung einer Achse des Bösen verantwortlich dafür ist, dass der Exorzismus seit einigen Jahren wieder eine Rolle im Horrorkino spielt, darüber lässt sich nur spekulieren. Lange Zeit jedenfalls hatte sich auf diesem Feld recht wenig getan, doch mittlerweile taucht der Budenzauber um dämonische Besessenheit vs. kirchliche Zaubermittel (Gebetsformeln, Kruzifixe, Weihwasser) wieder öfter auf – auch wenn Vielfalt und Originalität in dem eng bemessenen Rahmen dieses Subgenres deutlich eingeschränkt sind.

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Frohe Ostern mit Kate Upton

Sonntag, 08. April 2012

Kate Upton

Kate Upton erweist sich in diesem kurzen Clip von Emily Weiss für The Love Magazine als echtes Easter Bunny. Dass sie das stilgemäß nur mit Prada, Louis Vuitton und Kiki de Montparnasse hinbekommt, sollte niemanden ernsthaft stören. Wir jedenfalls wünschen allen unseren Lesern ein frohes Osterfest.

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IRON SKY | Filmkritik

Freitag, 06. April 2012

Iron Sky

Eigentlich ist Timo Vuorensola ein wirklich netter Kerl. Apple-Rechner nerven ihn, David Bowie hält er für den größten Musiker aller Zeiten, und in Interviews erzählt er erstaunlich wenig Unsinn. Also gönnt man ihm den jetzigen Verkaufserfolg von „Iron Sky“ an Verleiher in rund 70 Ländern gern. Als er allerdings während der Vorproduktionsphase einige Tage zusammen mit Uwe Boll umherreiste und sich von dem deutschen Allesfilmer stark begeistert zeigte, hätte man stutzig werden können. Sollte sich die finnische SciFi-Komödie, die im Netz so lange so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, am Ende in die Riege unansehnlicher Fondsgurken Wermelskirchener Machart einreihen? Die erleichternde Antwort ist zum Glück: Nein. Oder vielleicht genauer: Nicht ganz.

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David Lynch liefert Videoclip zu CRAZY CLOWN TIME

Donnerstag, 05. April 2012

Crazy Clown Time

Filmemachen ist für David Lynch mittlerweile allem Anschein nach eher zur Nebenbeschäftigung geworden. Jegliche Konventionen klassischer Narration hatte er mit „Inland Empire“ endgültig über Bord geworfen und gegen eine motivische Architektur eingetauscht, die vor allem assoziativen und musikalischen Regeln folgt. Welcher Weg sollte da schon zurückführen? Umso mehr ist alles, was er seitdem in Form bewegter Bilder abgeliefert hat, eher unter dem Label „Videokunst“ einzustufen.

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WEEK IN HELL: Molly Crabapple schließt sich ein

Sonntag, 01. April 2012

Molly Crabapple

In gewissem Sinne war es wohl die Idee des britischen Autors Warren Ellis. Doch so ganz ernst hatte er es nicht gemeint, als er Molly Crabapple vorschlug, sich für eine Woche in einen Karton einzusperren, die Innenwände mit Kunstdruckpapier auszustatten und nicht vorher herauszudürfen, bis jede noch so kleine Ecke mit Zeichnungen bedeckt ist. Am Ende wurde es zwar kein Karton, sondern eine New Yorker Hotelsuite, doch ansonsten hielt sich die Künstlerin ganz ans Konzept. Ein verspielt bunter Bildband dokumentiert mittlerweile Mollys „Week in Hell“.

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