Archiv für Mai 2011

MRS PEPPERCORN’S MAGICAL READING ROOM: Filmmaker Mike Le Han goes viral

Samstag, 28. Mai 2011

Fantasy Short by Mike Le Han

It was a big day for UK filmmaker Mike Le Han when more than 300 invited guests attended the BAFTA premiere of his 24-minute fantasy short on march 29th. The first trailer for „Mrs Peppercorn’s Magical Reading Room“ had been released only half a year ago and immediately caused a remarkable viral interest by film fans and industry professionals alike. With the official premiere and a favorable write-up in Variety as well as dozens of other publications, things went through the roof and Le Han became a name to watch. Now, right in between studio negotiations and a secret new project, the busy filmmaker decided to put his short online for everyone to enjoy. Having conducted the very first interview with him on the subject and published a review earlier this year, we are now able to finally present the film itself in its entirety.

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Richard Phillips schenkt Venedig 90 Sekunden Lindsay Lohan

Samstag, 28. Mai 2011

Lindsay Lohan

Der US-Künstler Richard Phillips ist bekannt für großformatige Ölgemälde mit popkulturellen Motiven an der Grenze zum Kitsch (oder weit darüber hinaus). Erst Anfang des Jahres hatte seine Ausstellung „Most Wanted“ im White Cube London auch jenseits der Fachwelt für Interesse gesorgt. Hyperrealistische Porträts von Superstars wie Miley Cyrus, Robert Pattinson oder Zac Efron mit sachtem Heiligenschein vor Sponsorenaufstellern im Step-and-Repeat-Modus kreisten um das Verhältnis von Ikonografie und Branding. Mit einem 90-sekündigem Videoclip hat Phillips diese Thematik jetzt in die mediale Form eines produktlosen Werbespots übersetzt. Sein Testimonial: Lindsay Lohan.

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Back to the 60s: Christina Ricci fliegt mit PAN AM

Montag, 23. Mai 2011

Pan Am

Noch eine neue US-Serie, die das Lebensgefühl und Zeitkolorit der frühen 60er Jahre feiert. Während NBC mit „The Playboy Club“ in die Welt von Bunnys, Cocktails und Havannas eintaucht, hebt ABC mit „Pan Am“ in höhere Gefilde ab. Beide Produktionen haben jede Menge gemein. Klinisch rein ist die Ausstattung, klar aufgeteilt das Gesellschaftsbild. Die weibliche Hauptrollen sind mit Amber Heard im ersteren und Christina Ricci im letzteren Fall prominent besetzt, und doch stehen Männer auffällig im Mittelpunkt der Handlung. In erster Linie aber docken beide Produktionen am Erfolgsmodell von „Mad Men“ an, und das mit gutem Grund.

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Hausverbot und Political Correctness: Lars von Trier verschafft Cannes einen willkommenen Skandal | MELANCHOLIA bleibt im Wettbewerb

Samstag, 21. Mai 2011

Lars von Trier

Nein, Lars von Trier ist ganz bestimmt kein Hitler-Sympathisant. Aber offenbar ist man in Cannes mittlerweile so empfindlich geworden, dass eine aus dem Ruder gelaufene Provokation des dänischen Filmemachers an Empfindlichkeiten rührte, die man gerade bei diesem Festival eigentlich nicht vermutet hätte. Seitens des Director’s Board wurde von Trier als dezidierte Reaktion auf dessen launige Kokettiererei mit Anti-Semitismus und großdeutschen Endsiegdenken zur Persona non grata erklärt und mit sofortiger Wirkung vom Festival verbannt. Sein Film „Melancholia“ allerdings darf weiter im Wettbewerb bleiben.

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NBC schickt Amber Heard in den PLAYBOY CLUB

Freitag, 20. Mai 2011

The Playboy Club

Was für eine Altherrenfantasie: Frauen in Bunny-Kostümen schwingen die Hüften und servieren harte Drinks. In den frühen 60ern war das geradezu revolutionär. Hugh Hefner hatte die gloriose Idee mehr oder weniger vom Gaslight Club in Chicago abgekupfert und seine eigene Variante ins Leben gerufen. Die Unterschiede waren zwar marginal, doch während die Frauen des Originals im Stil der 20er Jahre für ansprechende Optik sorgten, trugen ihre Geschlechtsgenossinnen im Playboy Club selbstverständlich Hasenohren und Blumenschwanz. Das genügte, um für marktrelevante Begehrlichkeiten zu sorgen, und quasi über Nacht rissen sich Männer jeden Alters und Standes um eine Mitgliedschaft in den exklusiven Etablissements aus dem Hause Playboy Enterprises. Die Anfangsjahre dieses einstmals ungemein erfolgreichen Geschäftsmodells sind der Hintergrund einer neuen Fiction-Serie im Herbstprogramm von NBC.

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MELANCHOLIA: Visuelle Effekte für Lars von Triers Weltuntergang

Mittwoch, 11. Mai 2011

Melancholia

Als ob bei Lars von Trier das Ende der Menschheit nicht schon von jeher beschlossene Sache sei, ist „Melancholia“ doch sein erster Film, der den Weltuntergang ausdrücklich in den Fokus rückt. Ihrem ganz persönlichen Armageddon sehen unter anderem Kiefer Sutherland, Kirsten Dunst, Charlotte Rampling, John Hurt, Alexander Skarsgard, Stellan Skarsgard und Udo Kier entgegen. Visuell wechselt von Trier wie so oft zwischen vermeintlich improvisierten Bildern aus dem Dogma-Erbe und kunstvoll arrangierten Kompositionen mit Videoclip-Ästhetik. Das in Polen ansässige Postproduktionsstudio Platige Image hat für letztere einen Großteil der Spezialeffekte besorgt und veröffentlicht aktuell eine Art Making-of-Teaser, der die Entstehung einiger beeindruckender Momente zeigt, wie sie im fertigen Film zu sehen sind.

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Einen Horrorfilm unabhängig finanzieren: Erica Harrell und Judson Scott über HUNTERS | Interview (deutsche Fassung)

Dienstag, 03. Mai 2011

Hunters

Die Beliebtheit von Crowdfunding wächst beständig. Als wir im vergangenen November mit Christopher Salmon sprachen, war seine Adaption der Kurzgeschichte „The Price” von Neil Gaiman gerade kurz davor, einer jahrelangen Vorproduktionshölle mithilfe von Kickstarter ein für allemal zu entkommen. Nur wenige Wochen später hatte er seinen Animationsfilm mit einem beeindruckenden Gesamtbetrag von über 150.000 USD finanziert, und jeder einzelne Cent stammte von Fans, die sehen wollten, was Salmon auf die Beine stellen würde. Produzentin Erica Harrell und Filmemacher Judson Scott versuchen derzeit ähnliches. Ihre Herangehensweise steht jedoch unter anderen Vorzeichen, denn Crowdfunding soll nur der erste Schritt sein, um ihr Projekt in Gang zu bringen. Für ihre Kickstarter-Kampagne haben sie einen professionellen Teaser produziert, der eine klare Vorstellung davon vermitteln soll, wie der fertige Film aussehen wird. Wenn ihr Plan aufgeht, ist „Hunters” der erste Slasherfilm, der mithilfe von Fanfinanzierung realisiert wurde. Im Interview sprechen die beiden über ihre Strategie, die Vorteile unabhängiger Filmproduktion, europäisches Horrorkino und Killergeschwister im L. A. National Forest.

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Getting independent horror off the ground: Erica Harrell and Judson Scott on HUNTERS | Interview (english version)

Sonntag, 01. Mai 2011

Hunters

The popularity of crowdfunding keeps growing. When we spoke to filmmaker Christopher Salmon in November last year, his animated Neil Gaiman adaption „The Price” was about to escape pre-production hell with the help of crowdfunding portal Kickstarter. Only weeks later he had financed his short film with an astonishing amount of over 150.000 USD, and every single penny came from fans who wanted to see what he was about to deliver. Producer Erica Harrell and filmmaker Judson Scott are trying something similar. Their ambitions are different though as crowdfunding is only the first step in getting their project off the ground. For their Kickstarter campaign they produced a professional teaser that gives a clear idea of what the finished film will be like. If they succeed, „Hunters” will be the first slasher feature brought to life with the help of online fan funding. In our interview the two talked about their strategy, advantages of independent film production, European horror and killer siblings in the Los Angeles National Forest.

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