Archiv für Juni 2010

Axelle Carolyn: IT LIVES AGAIN! Horror Movies in the new Millennium

Donnerstag, 17. Juni 2010

Axelle Carolyn: It lives again! Horror movies in the new millenium

Blutgetränkt und preisverdächtig: Gerade erst mit dem „Book of the Year Silver Award“ ausgezeichnet, ist Axelle Carolyns detaillierter Blick auf „Horror movies in the new Millennium“ bereits wieder auf dem Weg zur nächsten Auszeichnung (dem British Fantasy Award). Man kann das zwar durchaus erstaunlich finden, doch im Grunde unterstreichen solche Juryentscheidungen lediglich eine zentrale These dieses ebenso gut informierten wie unterhaltsamen Streifzuges durch die weniger familientauglichen Beiträge der jüngeren Filmgeschichte: Das Genre ist längst kein ungeliebtes Kind der Industrie mehr. Horror spiegelt (schon immer) gesellschaftliche Phänomene wider und macht zudem einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor aus.

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SPLICE | Filmkritik

Donnerstag, 10. Juni 2010

Splice Filmkritik

Wenn Adrien Brody demnächst auf „Predators“-Jagd geht, wird er die Grenzen zum Genre-Star wohl endgültig hinter sich lassen. Dabei hat er im Umfeld von Monstern und Mutanten doch eigentlich so gar nichts verloren. Vermutlich fügt er sich aber gerade deshalb so passgenau in das Umfeld dieses ungewöhnlichen Gen-Experiment-Thrillers von „Cube“-Erfinder Vincenzo Natali, der Konventionen bekanntlich eher umgeht. Von Creature-Horror lässt sich jedenfalls kaum sprechen, denn „Splice“ ist weit entfernt von den Erwartungen, die man für gewöhnlich an das Genre setzen würde. Doch gerade das ist die Stärke dieses von Guillermo del Toro produzierten und in den USA kläglich untergegangenen Films, der seine volle Strahlkraft vermutlich erst auf DVD und Blu-ray entfalten wird.

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Frank Darabont erweckt THE WALKING DEAD zum Leben

Donnerstag, 03. Juni 2010

The Walking Dead

Zombies und kein Ende. Die Renaissance der Untoten dauert an, und es sieht nicht so aus, als würde sich das in naher Zukunft ändern. In gewissem Sinne schaffen die stets hungrigen Wiedergänger allerdings ein willkommenes Gegengewicht zu den vom Romantik-Virus infizierten Vampiren aus dem „Twilight“-Umfeld und sind deshalb für das Horrorkino von unschätzbarem Wert. Denn solange, wie die Blutsauger als schmachtende Teenager weiterhin alle Zähne des Schreckens gezogen bekommen, hilft offenbar nur tumbes Fleischfressertum ohne Hirn, Moral und Kultur, um die Fahne des Grauens aufrecht zu halten. In Kürze machen sich die Untoten deshalb wohl nun auch über den TV-Bildschirm her.

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