Rick Baker versteigert sein Lebenswerk | Hunderte Originalstücke des Makeup-Meisters kommen unter den Hammer

21. April 2015

Nein, einer von Hollywoods größten Monstermachern ist weder knapp bei Kasse, noch will er sich zur Ruhe setzen. Nichtsdestotrotz ist in Hollywood der Bedarf an handgefertigten Masken, mechanischen Prothesen und aufwendigen Animatronics angesichts des allgemeinen CGI-Wahns deutlich gesunken – was die allgemeine Auftragslage nicht gerade verbessert. Vergangenes Jahr entschloss sich der 7-fache Oscar-Gewinner wohl auch aus diesem Grund, seine Cinovation-Studios zu verkleinern und das zugehörige Gebäude zu verkaufen. Zeit also, das Lager zu räumen.

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Sweethearts: Highschool, Cheerleader und Satanismus | Ama Lea findet ihre filmischen Vorbilder in den 90ern

20. April 2015

Sweethearts | Ama Lea

Geschlossene Mädchengangs haben ihren festen Platz im Highschool-Kino. Als kleinste Form einer Parallelgesellschaft bieten sie einen exemplarischen Konfliktherd, der nach eigenen Regeln funktioniert und Außenstehende da lässt, wo sie hingehören – draußen eben. Seit ganzen sechs Staffeln etwa beweist aktuell „Pretty Little Liars“, wie erfolgreich sich um diesen Kern herum immer weiter erzählen lässt – speziell wenn Elemente aus Mystery und Horror mit einfließen. In den 90er etablierten einschlägige Beiträge wie „Heathers“, „Der Hexenclub“ oder „Jawbreaker“ vorübergehend gar eine Art Subgenre.

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Exklusiv: Twisted Twins zur Streichung ihrer Episode aus der deutschen Fassung von The ABCs Of Death 2

19. April 2015

Jen and Sylvia Soska

Wie kaum anders zu erwarten, wurde jetzt bekannt, dass auch der zweite Teil der Horror-Anthologie „The ABCs of Death“ in der deutschen Version auf einige Episoden verzichten wird. Eine Freigabe der vollständigen Fassung war seitens der FSK nicht erfolgt und so entschied sich der deutsche Verleih Capelight aus (verständlichen) kommerziellen Gründen und vermutlich schweren Herzens dazu, die entscheidenden drei beanstandeten Episoden außen vor zu lassen – darunter „T is for Torture Porn“ der Twisted Twins Jen und Sylvia Soska („American Mary“). Auf Nachfrage ließen uns die Schwestern ein exklusives Statement zukommen:

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Exclusive: Twisted Twins comment on their episode being banned from the German version of The ABCs Of Death 2

19. April 2015

Jen and Sylvia Soska

With their recent evaluation, the German „Voluntary Self Regulation of the Movie Industry“ (FSK) has lead to the decision of banning various episodes from „The ABCs of Death 2“. Having done the same for the first part of the anthology before, distributor Capelight felt forced to release an incomplete version due to (understandable) commercial reasons. Among the missing episodes will be the Twisted Twins’ „T is for Torture Porn“. On request, Jen and Sylvia Soska were so kind to send us an exclusive statement:

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Dark House | Filmkritik

18. April 2015

Dark House

Als seine Mutter dem Flammenmeer zum Opfer fällt, das die Psychiatrie, in der sie seit Jahren einsitzt, bis auf die Grundmauern niederbrennt, begeht Nick gerade seinen 23. Geburtstag – eine magische Zahl, wie ihn die hübsche Eve wissen lässt, die er eben erst kennengelernt hat und die doch wenige Monate später schon sein Baby im Bauch trägt. Bei der Testamentseröffnung erfährt er von einem bis dato unbekannten Landhaus, das er seltsamerweise seit frühester Kindheit wie besessen immer wieder gezeichnet hat. In der Hoffnung, Näheres über seinen Vater zu erfahren, von dem ihm nie erzählt wurde, macht er sich auf die Suche nach Spuren des Gebäudes, das Jahre zuvor von der Flut weggespült wurde – und dann seltsamerweise an anderer Stelle wieder auftaucht.

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Am Sonntag bist du tot (Calvary) | Filmkritik

15. April 2015

Mut kann man dem Filmemacher John Michael McDonagh („The Guard“) mit Blick auf seine zweite abendfüllende Regiearbeit keineswegs absprechen. Immerhin verbindet das 2014 beim Sundance Film Festival uraufgeführte Drama „Am Sonntag bist du tot“ atemberaubend raue Landschaftsaufnahmen mit garstigen Pointen und bedrückenden Reflexionen zum sündhaften Wesen des Menschen. Anders als der etwas beliebige deutsche Verleihtitel, unterstreicht das englische Pendant, worum es McDonagh in erster Linie geht.

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Extraterrestrial | Interview mit den Vicious Brothers Colin Minihan und Stuart Ortiz

12. April 2015

2011 zog ein bis dato völlig unbekanntes Duo aus Kanada mithilfe eines kleinen FoundFootage-Schockers quasi über Nacht die Aufmerksamkeit der Horrorgemeinde auf sich. Das einflussreiche Forbes-Magazine erklärte „Grave Encounters“ gar zu einem der zehn besten Genre-Filme dieses Jahrgangs. Kurz darauf folgte ein unvermeidliche Sequel, für das die beiden allerdings nur das Drehbuch lieferten. Mit „Extraterrestrial“, einer gemeinen Hommage an klassische Alien-Filme, gewürzt mit einer sparsamen Dosis Torture Porn, liegt nun der zweite Film der selbsternannten (nicht blutsverwandten) „Vicious Brothers“ vor. Wir sprachen mit Colin Minihan und Stuart Ortiz über Archetypen, UFO-Standards, Teamarbeit und Jennifer Aniston.

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Extraterrestrial Conversation: The Vicious Brothers | Interview with Colin Minihan and Stuart Ortiz (english version)

12. April 2015

In 2011 a never-heard-of-before filmmaker duo from Canada managed to draw the attention of the horror film crowd with a little found footage shocker called “Grave Encounters” which the influential Forbes magazine ranked among that year’s top ten films of its genre. Apart from writing the sequel it took “The Vicious Brothers” (who are not related at all) three years to finish their next original film but the fun result was worth the wait. “Extraterrestrial” is a mean little homage to classic alien movies with a little bit of torture porn thrown in. We spoke with Colin Minihan and Stuart Ortiz about archetypes, UFO tropes, working as a team and Jennifer Aniston.

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The Human Centipede 3: US-Release für Ende Mai angekündigt

08. April 2015

The Human Centipede 3

Eine ganze Weile sah es so aus, als würde Tom Six auf dem Abschlussfilm seiner Trilogie über chirurgische Horrorfantasien sitzen bleiben. Mitte 2013 war die letzte Klappe bereits gefallen, doch ein Veröffentlichungsdatum stand zum damaligen Zeitpunkt noch in den Sternen. Vor fast genau einem Jahr erschien ein erstes offizielles Foto, im November dann ein kurzer Audioclip mit Standbild. Weitere Lebenszeichen blieben aus. Gestern nun gab Hollands Enfant terrible via EW überraschend den 22. Mai als Stichtag für den US-Markt bekannt. „The Human Centipede 3“ wird offenbar parallel auf VOD und (vermutlich sehr eingeschränkt) auch im Kino veröffentlicht.

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Extraterrestrial – Sie kommen nicht in Frieden | Filmkritik

06. April 2015

Extraterrestrial – Sie kommen nicht in Frieden

Vielleicht war es die Schuld von Indiana Jones und seinem unseligen Abstecher ins Königreich des Kristallschädels, dass dem Kinopublikum eine ganze Weile lang der Spaß an außerirdischen Besuchern vergangen war. Vielleicht waren die Aliens aber auch schlichtweg von der zunehmenden (kassenträchtigen) Übermacht der Marvel- und DC-Helden ins Hintertreffen geraten. Seit Kurzem macht sich die Invasion aus dem All jedenfalls wieder hier und da bemerkbar, und spätestens mit dem langerwarteten Sequel zu „Independence Day“ dürfte sie im kommenden Jahr einigen Anschub bekommen. Bis dahin lässt sich die Wartezeit mit kleineren Produktionen wie „Dark Skies“, „Outpost 37“ oder eben „Extraterrestrial“ überbrücken.

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Maria und Jesus: Frohe Ostern mit Christian Bale

04. April 2015

Maria und Jesus | Christian Bale

Rückblickend markiert die Jahrtausendwende für Christian Bale nicht nur einen globalen, sondern – karrieretechnisch betrachtet – auch einen ganz persönlichen Wechsel in ein neues Zeitalter. Zu verdanken hat er das indirekt Leonardo DiCaprio, der es nach langem Hin und Her ablehnte, die Hauptrolle in der arg verspäteten Adaption von „American Psycho“ zu übernehmen und so den Weg für den ehemaligen Kinderstar aus Wales freimachte. Das Erstaunlichste dabei: Bales Darstellung verschaffte ihm zwar eine bis dato ungekannte Aufmerksamkeit, blieb für ihn inhaltlich aber mehr oder weniger die einzige ihrer Art. Als viel bezeichnender für zukünftige Rollen erwies sich indessen eine Figur, die er im Jahr zuvor noch weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit porträtiert hatte: Jesus von Nazareth.

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Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis | Filmkritik

28. März 2015

Nightcrawler

Wer der Auffassung ist, diese finstere Satire über Sensationsjournalismus und mediales Blutgeld trage ein bisschen arg dick auf, sollte dringend einen Blick auf dasjenige werfen, was Bild-Chef Kai Diekmann jüngst über die von seiner Zeitung publizierten ungepixelten Aufnahmen trauernder Angehöriger im Umfeld des Flugzeugabsturzes der 4U9525 zu twittern hatte: Man halte sich „bei allem Mitgefühl“ schließlich an „internationale journalistische Standards“ – und das ist leider die traurige Wahrheit. Louis Bloom, der ebenso skrupellose wie clevere Antiheld von „Nightcrawler“, dehnt und deutet die Grenzen dieser Standards zwar auf eigene Weise, macht aus seiner Sicht aber alles richtig.

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Ruhet in Frieden – A Walk among the Tombstones | Filmkritik

26. März 2015

Ruhet in Frieden – A Walk among the Tombstones

Kürzlich hat Liam Neeson zu Protokoll gegeben, sein Status als einziger noch verbliebener und zudem verlässlich kassenträchtiger Actionheld der Gegenwart werde wohl in etwa zwei Jahren dem Ende zugehen. Dass sich Luc Besson im Anschluss unmittelbar voller Panik an die Drehbücher für „Taken“ 4 und 5 gesetzt habe, ist zwar vermutlich nur ein Gerücht, doch ein angemessener Nachfolger (Nicolas Cage? Keanu Reeves?) für den hochgewachsenen Iren mit dem späten Karrierewandel ist derzeit nicht wirklich in Sicht. Wie er selber seine Paraderolle als einsamer Wolf mit eigenen Moralvorstellungen in Zukunft weiterführen könnte, davon vermittelt diese möglicherweise als Franchise angedachte Bestselleradaption eine ganz gute Idee.

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Lost River | Filmkritik

24. März 2015

Lost River

Dass er in Cannes einmal kollektiv ausgebuht werden würde, hätte sich Ryan Gosling vermutlich eher nicht träumen lassen. Doch das Publikum an der Croisette ist bekanntlich gnadenlos und so gab es für das Regiedebüt des Kanadiers nicht nur lautstarke Unmutsbekundungen, sondern auch jede Menge Häme in Form niederschmetternder Kritiken. Nüchtern betrachtet, besteht zu beidem kein wirklich nachvollziehbarer Anlass, denn das einzige, was „Lost River“ zu einem Problemfall werden lässt, ist der Fluch eines guten Namens und die willkommene Gelegenheit, sich bei Gosling für sein unverschämt gutes Aussehen und seine bislang solide Karriere zu rächen. Erwachsen ist das selbstverständlich nicht.

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From Dusk till Dawn: Die Serie (Staffel 1) | Robert Rodriguez repariert in der Neuauflage seines eigenen Kultklassikers jede Menge lose Enden

21. März 2015

From dusk till dawn: Die Serie | Staffel 1

1996 gab es eine Menge Gründe, angesichts von Quentin Tarantinos seltsamem Genre-Zwitter ungläubig den Kopf zu schütteln. Heute drängt sich rückblickend vor allem die Frage auf, wie George Clooneys Karriere im Anschluss an seine Rolle als ultracooler Gecko-Bruder mit prominentem Schultertattoo so dermaßen geradlinig und politisch korrekt verlaufen konnte. Was hingegen die Entscheidung von Robert Rodriguez angeht, den Stoff knapp zwei Jahrzehnte später noch einmal aus der Schublade zu ziehen und als TV-Serie wiederaufleben zu lassen, so ist verständnisloses Schulterzucken vermutlich die einzig angemessene Erstreaktion.

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Der Babadook | Filmkritik

18. März 2015

Der Babadook

Es ist nur ein Traum, doch wie oft mag Amelia ihn schon durchlebt haben in den letzten sechs Jahren? Als klirrende Zeugen eines schicksalhaften Unfalls segeln ungezählte Glassplitter an ihr vorbei und verleihen den Erinnerungen vermeintlich physische Relevanz, bis der beständige Weckruf ihres Sohnes zu ihr durchdringt und sie in die Gegenwart zurückholt. Später wird sie Glassplitter in ihrer Suppe finden, reale diesmal, für deren Existenz es jedoch keine sinnvolle Erklärung gibt. Und auch sonst wird sich das Trauma vom gewaltsamen Tod des Ehemanns zunehmend manifestieren und Gestalt annehmen. Es hat sogar einen eigenen Namen. Es heißt Babadook.

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Die langen hellen Tage | Filmkritik

15. März 2015

Die langen hellen Tage

Ein ungewöhnliches Geschenk wird im Spielfilmdebüt der georgischen Regisseurin und Drehbuchautorin Nana Ekvtimishvili (Co-Regie: Simon Groß) zur treffenden Zustandsbeschreibung einer zerrütteten Gesellschaft. Von einem Verehrer erhält die selbstbewusste Natia eine Pistole, welche die Teenagerin gegen die Gewalt um sie herum beschützen soll. Es ist ein Liebesbeweis der besonderen Art. Eine eigentlich seltsame Geste der Zuneigung, die im Kontext des unaufgeregten Coming-of-Age-Dramas allerdings vollkommen selbstverständlich erscheint.

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Big Eyes | Filmkritik

11. März 2015

Big Eyes

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und Schönheit liegt im Auge des Betrachters: Die ästhetischen Qualitäten von Margaret Keanes bizarr-kitschigen Porträts trauriger Kinder mit überdimensional großen Augen mögen einem noch so fragwürdig erscheinen, ihr sensationeller Verkaufserfolg in den 60er Jahren lässt sich jedenfalls nicht kleinreden. Dass Tim Burton seit langem zu den glühenden Verehrern und Sammlern der schwer zu ertragenden Bilder gehört, kann nicht wirklich überraschen. Jetzt hat er also einen Film über die Künstlerin gemacht, die auf schier unglaubliche Weise lange Zeit im Schatten ihres hallodrigen Ehemanns stand.

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Soska-Schwestern und Marvel-Autor schreiben Graphic Novel als Vorlage für Kinofilm

09. März 2015

Twisted Twins und Daniel Way

Wer bislang der Überzeugung war, die momentan meistgehypten Zwillinge auf dem Independent-Markt hätten mit dem Titel ihres 2009er Erstlings „Dead Hooker in a Trunk“ bereits das Maximum an Exploitation erreicht, wird jetzt eines Besseren belehrt. „Kill-Crazy Nymphos Attack!“ (das Ausrufungszeichen zählt) haben die als Twisted Twins bekannten Schwestern ihr nächstes Projekt benannt, und das ist – vorerst – kein Film, sondern eine Graphic Novel. Mit an Bord ist Marvel-Autor Daniel Way.

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Ama Lea’s Production Diary, Day 3: Teaser

07. März 2015

Sweethearts by Ama Lea

Seven months ago I turned thirty. For normal people that means very little else than another year older, another milestone in the books. For an overly ambitious person though that means What-The-Fuck-Am-I-Doing-With-My-Life?! And that’s how it hit. I knew at this point I had a strong body of film work. I’d gone to countless meetings and nothing had come of it. I couldn’t wait another minute to get my first feature film moving. I just couldn’t. I couldn’t waste another year of my life accomplishing nothing substantial.

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